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Das Auf und Ab einer Musikerliebe

Bad Nenndorf / März-Veranstaltungen Das Auf und Ab einer Musikerliebe

Mit der bewährten Mischung aus Musik, Vortrag und Theater läutet das Bad Nenndorfer Kulturforum den Frühling ein. Im Mittelpunkt der März-Veranstaltungen steht ein prominenter Gast: Ulrich Kienzle stellt im Haus Kassel sein Buch „Abschied von 1001 Nacht – Ein Versuch, die Araber zu verstehen“ vor.

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„Die Glasmenagerie“: Williams Klassiker ist am 19. März im Kurtheater zu sehen. Ulrich Kienzle (kleines Bild) liest am 15. März im Haus Kassel.

Quelle: pr.

Bad Nenndorf (kcg). Den Beginn machen aber zunächst Marit Bonerewitz, Heiko Jacobs und Alexander Kuhlo am Sonnabend, 10. März. Im Pavillon der Curanum-Residenz nehmen die drei Künstler ab 16 Uhr die Liebe zwischen zwei Musikern musikalisch und literarisch in den Blick.

„Robert und Clara Schumann in Klaviermusik, Briefen und Tagebüchern – eine Künstlerehe voller Dramatik, Inspiration und Liebe“ lautet der Titel des crossmedialen Nachmittages mit Lesungen und Klavierkonzert. Im lebendigen Wechselspiel von Wort und Musik wollen die Bonerewitz und Jacobs (Lesungen) sowie Kuhlo (Flügel) einen besonderen Einblick in das Fühlen, Denken und Schaffen der beiden großen deutschen Romantiker geben, deren „Künstlerehe“ von dramatischen Aufschwüngen und Enttäuschungen, vor allem aber durch eine tiefe Liebe zueinander und zur Musik Johann Sebastian Bachs geprägt war. Der Eintritt kostet zwölf Euro, ermäßigt zehn Euro.

Kienzle ist am Donnerstag, 15. März, um 19.30 Uhr im Saal „Hofrat Schröter“ im Haus Kassel zu Gast. Der Autor und Journalist liest aus seiner Autobiografie „Abschied von 1001 Nacht“. Das Werk ist kein Buch über den „Arabischen Frühling“, und doch ist es eine der spannendsten Veröffentlichungen in diesem Kontext: Indem Kienzle die Nahost-Krisen der vergangenen 40 Jahre reflektiert, macht er die aktuellen Umbrüche verstehbar. Tickets kosten zehn, ermäßigt acht Euro. Im Vorverkauf sind die Karten in der Nenndorfer Buchhandlung an der Bahnhofstraße 13 zu haben.

Mit dem Theater-Klassiker „Die Glasmenagerie“ geht der Veranstaltungsreigen am Montag, 19. März, zu Ende. Das Schauspiel von Tennessee Williams ist in einer Inszenierung des Theaters für Niedersachsen im Kurtheater zu sehen. Beginn ist um 19.30 Uhr.

In diesem „Spiel der Erinnerungen“ geht es um Amanda Wingfield und ihre beiden erwachsenen Kinder Tom und Laura, die seit dem Tod des Vaters in bescheidenen Verhältnissen leben. Alle drei wünschen sich ein anderes Leben. Tom träumt von einer Karriere als Schriftsteller und tröstet sich mit Alkohol. Die körperlich leicht behinderte Laura hat sich in einer Sammlung von Glastierchen eingesponnen, und Mutter Amanda lebt immer noch in ihrer Vergangenheit als Südstaaten-Schönheitskönigin. Der einzige Ausweg scheint ihnen, für Laura einen Mann zu finden. Als Tom eines Tages einen Arbeitskollegen einlädt, arrangiert Amanda ein völlig übertriebenes festliches Abendessen, aber der Abend endet für alle in einem großen Desaster.

Karten kosten zwischen 17 und 23 Euro. Schüler zahlen acht Euro.

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