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Das Haus ohne Namen

Bad Nenndorf / "Mehrgenerationenhaus" Das Haus ohne Namen

Rund drei Monate nach der Eröffnung hat das „Mehrgenerationenhaus“ noch immer keinen richtigen Namen. „In Bad Nenndorf gehen die Dinge manchmal andere Wege“, kommentiert Moran Dzang, Leiter des Jugendzentrums, den etwas undurchsichtigen Namensfindungsprozess.

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Quelle: Archiv

Bad Nenndorf. Bereits im April hatte der Ausschuss für Jugend, Soziales, Kultur und Sport (Jusokuspo) entschieden, mittels eines Wettbewerbs, die Öffentlichkeit an der Namensfindung zu beteiligen. Die Stadt, vertreten durch Dzang, sollte die Ausschreibung koordinieren. Bis Mitte Juni konnten Vorschläge eingereicht werden, am Ende waren es 22. Viele Begriffe seien auch „Blödsinn“ gewesen, sagt Dzang. Dennoch hatte man sich innerhalb der Interessengemeinschaft Vereinsheim (IGV) aber auf einen Namen einigen können: „Jusokuspo“.
Da die endgültige Entscheidung aber bei den Ausschüssen lag und die Politiker offenbar nicht mit der Idee zufrieden waren, wurde das Einsenden von Namensvorschlägen erneut beworben. Mitte September wolle der Ausschuss einen Namen heraussuchen, hieß es. In Dzangs Hand liege die Ausschreibung jetzt nicht mehr, sagt er. Offenbar geistere der Name „Megha“ – eine Kurzform für Mehrgenerationenhaus – herum.
Ende des Monats steht nun noch immer nichts fest. Die nächste Sitzung des Verwaltungsausschusses sei für den 30. Oktober geplant, berichtet Stadtdirektor Bernd Reese in diesem Zusammenhang.
Silke Engelking vom VfL Bad Nenndorf sieht die Sache gelassen, findet die Namensfindung zweitrangig. Schließlich wüsste auch so jeder, wo es hingeht, wenn vom Mehrgenerationenhaus die Rede sei. Es gebe wichtigere Themen, meint sie. Auch Dzang sagt, „wir warten geschmeidig ab“, wundert sich allerdings darüber, dass sich die Politiker so lange an einem solchen Thema aufhalten.

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