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Bad Nenndorf Das Pausen-Paradies
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Das Pausen-Paradies
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18:14 30.09.2016
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BAD NENNDORF.

Auch Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt zeigte sich bei der feierlichen Einweihung der Anlage begeistert und sprach vom „wohl schönsten Schulhof in Norddeutschland“. Dass es überhaupt dazu gekommen ist, verdanke man vor allem dem Engagement des Fördervereins. Außer unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Mitglieder hat gerade das Ehepaar Uthe viel Kraft in die Umsetzung des Projekts gesteckt, das Anfang 2015 begonnen hatte.
Als damals feststand, dass man auf dem Gelände der Berlin-Schule in Sachen Entwässerung Hand anlegen musste (da es immer wieder zu Überschwemmungen in der benachbarten Kita kam), entschieden Politik, Verwaltung sowie Förderverein, dass einige der noch aus dem Jahr 1965 stammenden Spielgeräte gleich mit modernisiert beziehungsweise ersetzt werden sollten. Schmidt und Schulleiter Torsten Rolke hoben in diesem Zusammenhang die „vorbildliche Zusammenarbeit“ von Ehrenamt, Politik und Verwaltung hervor.
Auch aus finanzieller Hinsicht ist es nicht verkehrt, von einer gewissen Arbeitsteilung zu sprechen: Samtgemeinde und Stadt steuerten 210 000 Euro zu dem Schulhof bei, der Förderverein konnte dank einiger Sponsoren, die sich auf einer Tafel in der Aula einen besonderen Platz verdient haben, 50 000 Euro akquirieren.
Während sich die Architektin Nicola Uthe ohne Bezahlung um ein Konzept für die Anordnung der Spielgeräte gekümmert hat, besorgte das Ingenieurbüro Wolf die Tiefbau- beziehungsweise Entwässerungslösungen.

Dabei sind folgende Spielmöglichkeiten sowie Umgestaltungen entstanden:
- Im Niedrigseilgarten können die Jungen und Mädchen künftig ihre Balancierkünste verfeinern. Außerdem ist die Anlage Teil des Entwässerungskonzepts, da sich das Wasser innerhalb einer 50-Zentimeter tiefen Kiesschicht sammeln kann.
- Ein neuer, tiefergelegter Fußballplatz mit Fallschutzplatten wurde errichtet. Darunter kann sich ebenfalls Wasser ansammeln.
- Eine Hügellandschaft inklusive Holzpferde lädt die Kinder künftig zum Rutschen und klettern ein.
- Zwei Rampenanlagen haben die schadhafte Treppe ersetzt.
- Ein „Grünes Klassenzimmer“ ist entstanden, das Unterricht im Freien ermöglicht.
- Ein Raumnetz lädt zum Klettern in luftiger Höhe ein.
- Ein Podest rund um eine Platane dient als Rückzugsmöglichkeit.

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