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Demografischer Wandel kein Schreckgespenst

Bad Nenndorf / Curanum-Residenz Demografischer Wandel kein Schreckgespenst

Zusammen mit zahlreichen geladenen Gästen haben die Mitarbeiter und Bewohner der Curanum-Residenz das 17-jährige Bestehen des Pflegeheims gefeiert. Zu der Feier gehörten nicht nur ein Festakt mit musikalischer Begleitung im Foyer, sondern auch mehrere Vorträge rund um die Themen Betreuung und Pflege.

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Zahlreiche Gäste und Bewohner feiern das 17-jährige Bestehen der Curanum-Residenz.

Quelle: bes

Bad Nenndorf (bes). In ihrem Grußwort machte Silke Priebe deutlich, dass der demografische Wandel kein Schreckgespenst sein muss. Die Leiterin des Fachdienstes Altenhilfe des Landkreises Schaumburg betonte vielmehr, dass das Älterwerden der Gesellschaft eine Herausforderung mit durchaus positiven Aspekten sein kann. Insbesondere wenn es gelinge, den alten Menschen ein neues Zuhause zu bieten, können Befürchtungen „in eine Einrichtung abgeschoben zu werden“ ausgeräumt werden. Karl-Heinz Werner, Vorsitzender vom Nenndorfer Kulturforum, blickte in seinem Beitrag indes auf die langjährige Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim zurück. „Das Kulturforum ist mittlerweile seit 16 Jahren Stammgast im Curanum“, sagte er und verwies zugleich auf die zahlreichen und abwechslungsreichen Veranstaltungen im Pavillon des Heimes.

Für den musikalischen Rahmen zwischen den Grußworten sorgte indes Adriana Michnerwa an der Querflöte. Die Künstlerin spielte zahlreiche Stücke von Johann Sebastian Bach, etwa das Menuett und die Badinerie der Suite in h-Moll und das Siciliano. Für ihre Darbietung bekam Adriana Michnerwa immer wieder Applaus.

Zum Abschluss des offiziellen Teils brachte Heimfürsprecher Hans-Herbert Merkel die Gäste zum Lachen. So haben die Mitarbeiter, als der Aufzug kaputt war, für die Wartenden Stühle aufgestellt und somit kurzerhand für mehr Kommunikation gesorgt, erzählte er. Und der Hinweis an die rüstigen Bewohner, auch mal die Treppe zu nehmen, sei eine indirekte Form der Therapie gewesen, erklärte der Heimfürsprecher scherzend.

Am Nachmittag nutzten dann zahlreiche Interessierte die Gelegenheit, um sich durch das Haus führen zu lassen oder an Mitmachaktionen von Gedächtnistraining bis zum Sitztanz teilzunehmen.

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