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Der Anfang ist gemacht

Rehren / "Garten der Sinne" Der Anfang ist gemacht

Ein Ort um die Wahrnehmung zu schulen und die Schönheit der Natur zu genießen – das soll für die Rehrener und alle anderen Naturfreunde ab sofort der „Garten der Sinne“ sein.

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Thomas Sperling (links) unterstützte Karl Heinrichmeier während der Vorbereitungen. Beide sind stolz auf das Ergebnis.

Quelle: mak

Von Martina Koch

Rehren. Am Sonnabend ist das lange geplante Dorfprojekt offiziell eingeweiht worden Zur Freude der Vorsitzenden des Dorfvereins Ingrid Möller erschienen mehr als 60 Besucher am Bünteweg. „Natürlich können es bei so einer Feier immer mehr Gäste sein“, sagte Möller mit einem Schmunzeln. Für sie war es trotzdem eine würdevolle Einweihung, vor allem dank der musikalischen Beiträge der Männer-Chorgemeinschaft Schaumburg.

Auch der Leiter der Naturgruppe des Dorfvereins Karl Heinrichmeier verlieh der Einweihung des Sinnesgartens eine besondere Atmosphäre. Für ihn sei der Sinnesgarten nicht nur ein Naturerlebnis: „Mit der Schmetterlingswiese können mir auch zum Erhalt unterschiedlicher Arten beitragen“, sagte Heinrichmeier.

Dieses Jahr sind nach Angaben des Gruppenleiters nur sechs von 20 möglichen Falterarten in Rehren erfasst worden. Mit der Schmetterlingswiese soll sich dieser Wert wieder steigern.

Für den Menschen soll der Garten Erholung für die Seele bieten. „Wir Menschen leben heutzutage in Betonbauten, das ist gar nicht natürlich und in der Natur können wir wieder auftanken“, ergänzte Heinrichmeier. Auch dafür soll der Garten ein Anlaufpunkt sein.

Der „Garten der Sinne“ ist jedoch nur der Anfang eines großen Projektes, wie Heinrichmeier betonte. „Die Bingo-Umweltlotterie hat uns 30000 Euro für die Gestaltung eines zweieinhalb Kilometer langen Erlebnispfades zur Verfügung gestellt“, verriet das Mitglied des Dorfvereins. Der „Garten der Sinne“ stellt den Anfang dieses Pfades dar.

Der Höhepunkt für die Kinder war jedoch ein Insektenhotel, dass neben ein bereits installiertes Schmetterlingshaus und eine Hummelkiste installiert wurde. „Das Besondere daran ist, das man darin gelegte Bieneneier bei der Entwicklung zur Larve beobachten kann“, erklärte Heinrichmeier.

Durstige Kehlen konnten die Kinder mit frisch gepresstem Apfelsaft löschen. Die Äpfel stellte der Obsthof Brüggenwirth  zur Verfügung.

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