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Bad Nenndorf Der Osterhase ist dieses Jahr etwas spät dran
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Der Osterhase ist dieses Jahr etwas spät dran
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17:13 17.04.2011
Frauke Meier (von links) mit Hildegard Rapmund und Gisela Kruppa, Sabine Belz und Maren Lambrecht. © ems
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Bad Nenndorf (ems). Der Verkauf im Möbelhaus nebenan brummte, auch beim Kinderflohmarkt herrschte Gewimmel, nur beim österlichen Kunsthandwerk im Aktionszelt blieben die Gäste aus. Eine bunte Vielfalt an Dekorationen war seitens der 20 Hobby-Aussteller angekündigt und vorbereitet worden: Teddybären, Schmuck, Keramik, Holz, Hardanger, Heutiere, Gestecke und Tiffany gehören dazu.

„Aber in diesem Jahr, wo Ostern erst spät im Jahr gefeiert wird, lief das Geschäft nicht so besonders“; lautet das einhellige Resümee. Wer sich im allgemeinen Trubel ein wenig Zeit genommen hätte, um im Zelt herumzustöbern, hätte gewiss noch allerlei Schönes für Ostern finden können. Gelbe Holzenten und ein rotes Hasenbord, gefertigt von Günter Päsler, der zudem noch zarte Klöppelarbeiten seiner besseren Hälfte in der Auslage hatte - und dennoch kaum Kundschaft sah.

„Wir hätten schon Anfang März einen Termin haben können, wie sonst üblich“, erklärte Margit Laporte, die mit „Möbel Heinrich“-Filialleiter Günter Lohmann den Aktionstag schon lange im Voraus geplant hatte; „aber damals erschien uns der Abstand von Anfang März bis Ende April, viel zu lang“.

Nun war Ostern offenbar zu nah: „Sind ja nur noch ein paar Tage“, meinte Melanie Börner aus Hannover, die sich am Schmuckstand von Cornelia Festing beraten ließ. Laporte und die anderen Kunsthandwerker nahmen die Situation gelassen, wie Regina Peter, die sogleich ein neues Deckchen häkelte.

Spiegeleier und Möhren zierten unter anderem den „Schokoladenschmuck“ von Maren Lambrecht aus Apelern. „Wir modellieren aus dem Grundmaterial Polymer-Clay; weshalb die Schmuckstücke überhaupt nicht zum Verzehr geeignet sind und deshalb auch keine Gefahr für die schlanke Linie darstellen“, so die schmunzelnde Auskunft der Hobby-Künstlerin.

Außer filigranem Schmuck fanden sich gedrechselte Holzarbeiten von Peter Piech. Er drehte an der Bank sogar Holzkugelschreibern eine schlanke Taille und hob damit von den eher rustikalen Ergebnisse bei Gisela Kruppa ab. Die wiederum hatte einen ganzen „Wald“ voll Pilzen und Eulen aufgebaut sowie zahlreiche wilde Gesellen und Holzschweine aus Birkenholzstämmen.

„Schönes aus Holz“ bot ebenfalls Hildegard Rapmund an, wobei ihre verträumten Schafe und Osterhasen wohl auf 2012 werden warten müssen - die meisten Exemplare fuhren ja wieder mit nach Hause.

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