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Die Antwort liegt im Tee

Bad Nenndorf / The Batz Die Antwort liegt im Tee

Das neue Stück der Theatergruppe „The Batz“ hat das Publikum in Bad Nenndorf begeistert. Im ausverkauften Saal nahmen die Akteure die Zuschauer mit auf eine Reise ins fantastische „Anderland“.

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Wendy Darling (Henrike Scholz, blaues Kleid), die mit James Hook nach den verschwundenen Kindern sucht, entdeckt eine fantastische Welt. ar

Bad Nenndorf. . Wer in diesen Tagen in Bad Nenndorf rote Kartensoldaten, eine pinkfarbene Grinsekatze oder ein zur Hysterie neigendes weißes, lebensgroßes Kaninchen sieht, ist nicht „verrückt“, wie einer der von Benjamin Lutz für dieses Stück geschriebenen Songs heißt. Zu Beginn schwirrt Scheinwerferlicht zu dramatischer Musik über den noch geschlossenen Vorhang. Man ahnt, dass es eine mitreißende Geschichte wird, in der Chief Inspector James Hook versucht, einen mysteriösen Fall aufzuklären, in dem bereits neun Kinder in London verschwunden sind.

 Das Herbstvolk, wie die Menschen von den Bewohnern des „Anderlands“ genannt werden, erlebt mit, wie Peter Pan versucht, für die Herzkönigin (wunderbar herrschsüchtig gespielt von Maren Müller) weitere Kinder aus der realen Welt zu entführen, um ihr zu ewiger Jugend zu verhelfen. Herrlich leichtfüßig tanzt Aljoscha Hergesell als Peter Pan zu „Lach und tanz durch die Welt“ über die Bühne. Weitere Tanzszenen sparen nicht mit rockigen Einlagen und Schunkelmanier.

 Als Hook auf den schrägen Dr. Matthew Hatter (Mustafa Nadjibi) trifft, kommt er seinem Ziel ein Stück näher. Allerdings ahnt er nicht, welchen Preis er zahlt, um ins „Anderland“ zu gelangen. Hatter gibt nur so viel Preis: „Die Antwort liegt im Tee.“ Mit einem opulenten, farbenprächtigen Bühnenbild, wunderschönen Kostümen und mitreißenden Liedern begeisterte das 36 Mitglieder starke Ensemble das Publikum. Es scheute sich nicht, auch den Zuschauerraum unsicher zu machen und durch spektakuläre Kampfszenen mitzureißen.

 Sichtlich vergnügt reagierte das Publikum auf das weiße Kaninchen, das von Carina Hergesell wunderbar hysterisch gespielt wurde, und immer wieder mit seinem Ausruf „meine Ohren, meine Ohren“ für Lachsalven sorgte.

 Weitere Aufführungstermine sind am 7. und 14. Februar um 19 Uhr, am 8. und 15. Februar um 17 Uhr, am 11. und 18. April um 19 Uhr sowie am 12. und 19. April um 17 Uhr. ar

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