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Die Jugend hat Vorfahrt

Ausschuss Die Jugend hat Vorfahrt

Gleich zwei Projekte für Jugendliche haben die Politiker im Jugend-, Sozial-, Kultur- und Sportausschuss forciert. Sogar die Aussicht auf die Ansiedlung eines Geschäfts verhinderte nicht, dass sich die Politiker pro Ansiedlung des Skaterparks hinter dem Hallenbad aussprachen.

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Quelle: pr.

Bad Nenndorf. Weitere Sport- und Spielmöglichkeiten könnten folgen. Zur Diskussion stand zunächst, ob der CDU-Antrag auf einen Bewegungspark mit mehreren Attraktionen in die Planung mit aufgenommen werden soll. Die CDU möchte im Bereich des Nenndorfer Sportgeländes außer dem Skaterpark auch noch ein Basketballfeld, einen Soccer-Platz und weitere Spielgelegenheiten bauen lassen.

Bernd Zimmermann (WGN) sprach sich dafür aus, den CDU-Antrag zu unterstützen. Allerdings riet er dazu, die Umsetzung der einzelnen Elemente nicht alle sofort auf die Agenda zu heben, sondern sie nach und nach zu realisieren. Ähnlich äußerte sich Ingo Knieper (SPD), wobei er für eine Trennung der Projekte Skaterpark und Bewegungspark plädierte. Priorität sollte der Skatepark haben.

Das DFB-Minifeld gilt als ausgelastet

Bei der Planung des Bewegungsparks forderte Knieper, die Jugendlichen hinzuzuziehen. Schließlich könnten diese auch andere Wünsche als einen weiteren Bolzplatz äußern, wobei allen an der Diskussion Beteiligten klar war, dass das DFB-Minifeld am Horster Kreisel mehr als ausgelastet ist. Stadtdirektor Mike Schmidt wies auf die bevorstehende Gründung des Jugendbeirats hin, der sich mit dem Vorhaben befassen kann.

Marlies Matthias (CDU) freute sich über die grundsätzliche Unterstützung des CDU-Vorstoßes. Sie räumte ein, dass die Finanzierung ein Problem darstellt. Doch sie erinnerte an die freigewordenen Mittel für die DSL-Versorgung Riepens. Weil die Telekom dort nun ohne kommunalen Zuschuss die Internetversorgung aufmöbelt, spart die Stadt 110 000 Euro (wir berichteten).

Knieper hatte auch darauf gedrungen, am DFB-Minifeld einen Zaun zu errichten, der verhindert, dass Bälle auf die Straße fliegen. Denn er habe schon Kinder beobachtet, die „blind hinterherrennen“, um die Spielgeräte wieder zu bekommen. Uwe Engelking (WGN) beantragte, dass sich der Ausschuss auf den Standort zwischen Hallenbad und Entlastungsstraße festlegt. Dies sei schließlich Konsens bei der Diskussion.

Unternehmen möchte 5500 Quadratmeter haben

Schmidt warf ein, dass ein Nahversorger Interesse bekundet hat, genau auf diesem Areal ein Geschäft zu errichten. 5500 Quadratmeter benötige das Unternehmen. Deshalb könnte der Standort nördlich des Schwimmbads wegfallen, weshalb er gegen eine Festlegung plädierte. Um welche Art Laden es sich handelt, ließ Schmidt offen.

Olaf Buschmann (Linke) freute sich über den Schulterschluss für die beiden Jugendprojekte. Doch er war dagegen, einen Nahversorger vorzuziehen. Deshalb solle der Ausschuss durchaus ein Votum für den Standort am Hallenbad fassen. Zimmermann sprach sich in diesem Sinne für ein „Zeichen für die Jugend“ aus. Der Nahversorger müsse mit dem Rest des Areals auskommen. „Vielleicht passt ja beides“, gab Schmidt zu. Dies solle der weitere Entscheidungsprozess zeigen. Er strich aber auch heraus, dass es politischer Wille sei, bei den Neubaugebieten eine Einkaufsmöglichkeit zu schaffen.

Der Ausschuss stimmte dafür, die Planung zunächst des Skaterparks am Hallenbad in Auftrag zu geben. Der künftige Jugendbeirat solle sich derweil mit dem Bewegungspark befassen. So votierte das Gremium. Kosten für den Bewegungspark wurden noch nicht skizziert. Der Skaterpark soll etwa 60 000 Euro kosten. gus

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