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Die Kampstraße muss warten

Bad Nenndorf Die Kampstraße muss warten

Der Bauausschuss hat am Mittwochabend die Planung für die Sanierung der oberen Kampstraße in Bad Nenndorf zurückgestellt. Den Politikern waren noch zu viele Aspekte unklar, um dem ihnen präsentierten Vorentwurf zuzustimmen.

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Die Kampstraße soll grüner werden – aber erst später.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Die Kampstraße habe nicht den Charakter, „den man von einem Kurort erwartet“, sagte Planer Reiner Hobigk. Mehr Grün solle den optischen Eindruck verbessern, weil der Grad der Bodenversiegelung zu groß ist. Grünstreifen sind ein Mittel. Die vorhandenen Bäume sollen mit weiteren Robinien ergänzt werden, sodass der Alleecharakter besser erkennbar wird. Kletterpflanzen könnten einzelne Steinelemente bedecken.

 Die Verkehrsführung ändert sich dem Plan zufolge nicht: An der Einmündung Fußgängerzone würde nach wie vor Einbahnverkehr herrschen – von Ausnahmen wie während der Wochenmärkte abgesehen. Allerdings möchte Hobigk die strikte Trennung zwischen Fußweg und Fahrbahn auflösen, weshalb die Betonpoller auf der Streichliste stehen. Die Einfahrt zum Parkdeck ist dem Planer ebenfalls zu breit.

 Anlieger Werner Paul kritisierte die Aussage Hobigks, wonach die Fahrbahn der Kampstraße nicht angefasst werden muss und keine Sanierung im Untergrund nötig ist. Er sagte, es habe in der jüngeren Vergangenheit mehrere Rohrbrüche gegeben. Zudem plädierte Paul für einen farblich abgegrenzten Gehwegbereich, weil täglich zahlreiche Fußgänger die Strecke benutzten.

 Bernd Zimmermann (WGN) sprach sich dafür aus, jetzt die Anlieger der Kampstraße zu kontaktieren, um die Grundstücksverhältnisse zu klären. Außerdem sei es zu früh für einen Vorentwurf, wenn noch nicht einmal klar sei, was direkt daneben bezüglich des geplanten Rewe-Neubaus geschehen soll.

 Auch Ralph Tegtmeier (SPD) war mit dem von Paul kritisierten Mischungsprinzip nicht einverstanden. Es sei ratsamer, den Fußgängern einen separaten Bereich einzuräumen. Ferner plädierte er für ein identisches Pflaster wie an der Kurhausstraße. Michael Kosian (WGN) regte Tempo 30 an.

 Nun sollen weitere Varianten ausgearbeitet werden, eine davon inklusive Neupflasterung und separatem Gehweg. Denkbar ist auch, die Kampstraße komplett zurückzustellen. gus

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