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Die Königin erkennt man an dem bunten Punkt

Haste / Imker Die Königin erkennt man an dem bunten Punkt

„Wie haben Sie das denn da draufgeklebt?“ Der kleine Finn macht große Augen und zeigt mit dem Finger auf eine besonders große Biene, auf deren Brustkorb die blaue Markierung ganz deutlich zu erkennen ist. „Oh, da haben wir aber Glück“, bemerkt Ewald Homburg und staunt selbst: „Das ist die Königin.“

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Keine Berührungsängste: Mit großen Augen bestaunen die Kinder eine Wabe von Ewald Homburgs Bienenvolk.

Quelle: rur

Haste (rur). Eigentlich wollte der Haster Imker den sechs Teilnehmern der Woki-Veranstaltung „Besuch beim Imker“ nur das Bienenvolk in einer Art Schaukasten mit Glasfront zeigen. „Dass die Königin so gut sichtbar ist, ist Zufall“, fügt er an. Einen regelrechten Parcours hat der Bienenzüchter in seinem Garten aufgebaut, an den einzelnen Stationen erfahren seine jungen Gäste so einiges über die Arbeit des Imkers, seine Geräte und die Bienenvölker.
„Gut, dass es heute ein bisschen wärmer ist“, sagt Homburg, die letzten Tage sei es zu kalt gewesen und die Bienen nicht sonderlich aktiv – „erst bei 18 Grad fängt das Fliegen an“, erläutert der Imker, und wird durch ein lautstarkes Brummen im ganzem Garten bestätigt.

Berührungsängste und Vorurteile der Kinder baut der Züchter erfolgreich ab. „Bienen stechen nicht von selbst“, weiß er, „da ist man meistens selbst schuld“. Er selbst benutze keine Schutzkleidung und passieren würde ihm nie etwas.

Um den Kindern die Produkte der Imkerei zu erklären, hat Homburg sich etwas Besonderes ausgedacht. „Jeder bekommt eine Bienenwachsplatte und einen Docht“, kündigt er an, „und dann dürft ihr eure eigenen Kerzen drehen“. Wie das geht macht er routiniert vor, das Ergebnis „darf selbstverständlich mit nach Hause genommen werden“. Außer Wachs fällt in einem Bienenstock selbstverständlich auch noch ein anderes Produkt an: „Honig!“, wie die Kinder wissen. Folgerichtig gibt es für alle Honigbrötchen zur Stärkung für den Weg. „Jetzt machen wir noch einen Rundgang durch den Wald“, kündigt Homburg an, denn dort seien die Bienen im Moment meistens unterwegs.

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