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Bad Nenndorf Die Krankheit der 1000 Gesichter
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Die Krankheit der 1000 Gesichter
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00:18 28.09.2017
Kornelia Hoffmann zeigt ihre Werke in einer Ausstellung unter dem Titel „1000 Gesichter“ in der Curanum Seniorenresidenz.  Quelle: pr.
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BAD NENNDORF

Ihre Werke zeigt sie ab dem 5. Oktober in der Curanum Seniorenresidenz Bad Nenndorf, Rudolf-Albrecht-Straße 44a. Um 16 Uhr wird die Ausstellung an diesem Tag mit musikalischer Begleitung durch Rainer Fricke feierlich eröffnet.

Hoffmann wurde 1967 in Greifswald geboren. Sie machte zunächst eine Ausbildung als Biologielaborantin. Doch die Tierversuche konnte sie mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren.

Ihr Abitur holte sie in der Abendschule nach und wurde Jahrgangsbeste. Bis 1993 studierte sie im Anschluss Russisch und Kunst auf Lehramt in Dresden.

Ab 1996 zog sie mit ihrer Familie in das Schaumburger Land. Hoffmann wurde Aushilfslehrerin an der Grundschule in Haste. Dort leitete sie auch ehrenamtlich einen Kunstkurs. Im Jahr 2002 wurde sie fest angestellte Lehrerin an der KGS Goetheschule in Barsinghausen für Kunst und Mathematik. Auch neben dem Beruf besuchte Kornelia gern verschiedene Malkurse und künstlerische Fortbildungen.

2006 wurde bei ihr die Nervenkrankheit Multiple Sklerose festgestellt. Ihre Hand schlief ein, dann ihr Bein, sie ging an Stöckern, dann am Rollator. Im September 2013 konnte Kornelia Hoffmann den Beruf der Lehrerin aufgrund verschiedener Einschränkungen nicht mehr ausüben.

Ende 2014 konnte sich Hoffmann nur noch im Rollstuhl sicher fortbewegen. Essen konnte sie nicht mehr allein zu sich nehmen. Morgens und mittags kam das DRK, um ihr die Mahlzeiten anzureichen. Ihr wurde ein Pflegebett eingerichtet. Hoffmann fuhr häufig auf Kur an verschiedenen Orten, doch ihr Zustand verschlechterte sich zunehmend.

2015 nahm sich ihre Tochter Lea ein halbes Jahr Zeit, um mit ihrer Mutter verschiedene Reisen anzutreten.

Danach ist Hoffmann in einer Pflegeeinrichtung in Bad Nenndorf gezogen. Dort bekommt sie fast täglich ihren Freunden und ihrer Familie.

Ihre Sprache und ihre Körperspannung haben sich zuletzt noch einmal verschlechtert. Heute ist beides vom Wetter abhängig.

 Hoffmann ist ihren Pflegern zufolge nur noch sehr schwer zu verstehen und kann sich nicht mehr so gut in ihrem Rollstuhl halten. Geistig ist sie allerdings vollkommen auf der Höhe. Sie erzählt den anderen Patienten immer gerne Witze. Jeden Abend macht sie in ihrem Bett Sportübungen mit ihrem Terraband, um sich fit zu halten. Dabei singt sie russische Lieder.r, göt

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