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Bad Nenndorf Die Liste steht
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Die Liste steht
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13:55 10.08.2017
Symbolbild Quelle: DPA
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BAD NENNDORF

Fünf Jahre lang hatte hinsichtlich das Straßenausbauprogramms Ruhe geherrscht, weil die Baumaßnahmen der Innenstadtsanierung Vorrang hatten. Priorität im neuen Programm hat außer der Rotrehre, die nicht Teil des eigentlichen Ausbauprogramms ist, die Lehnhast. Für diese sind zwei Bauabschnitte vorgesehen. Dies kritisierte Ralph Tegtmeier (SPD) – eine Sanierung in einem Rutsch wäre besser.

Auch Rudolf-Albrecht-Straße, Lindenallee und Glück-Auf-Weg sollen in den kommenden Jahren saniert werden und stehen daher im Ausbauprogramm. Diese Liste hat das Bauamt erstellt. Das Programm erstreckt sich über die Jahre 2018 bis 2020. Pro Jahr sollen demnach zwei Straßen saniert werden. Politik und Verwaltung prüfen am Ende der genannten Zeitspanne, wie das Ausbauprogramm fortgeführt werden soll.

Zum Wohle der Verkehrssicherheit

Zu klären ist zudem, ob die Bantorfer Straße ein Gemeindeverbindungsweg oder ein Wirtschaftsweg ist. Ein Zuhörer hatte mit Verweis auf die augenscheinlichen Schäden am Pflaster moniert, dass die Straße im Ausbauprogramm keine Berücksichtigung findet. Daraufhin zog Schmidt in Zweifel, dass es sich um eine Straße im eigentlichen Sinne handelt.

Für Volker Busse (SPD) war unstrittig: Die Stadt muss an der Stelle die Schäden beheben, allein aus Gründen der Verkehrssicherheit. Nur würde ein Auffüllen der Löcher genügen, wenn es sich um einen Wirtschaftsweg handelt. In den sozialen Netzwerken wird regelmäßig über den Zustand der Bantorfer Straße geschimpft.

Gegen die sonstige Priorisierung hatte Busse nur einen Einwand: Den Deisterweg solle die Stadt nicht anfassen, ehe das Verkehrskonzept steht. Er erwarte auch nach Vorlage dieses Papiers noch eine längere Diskussion. Ratsam wäre, den Deisterweg auf 2019 zu verschieben. Dort steht nämlich die Einbahnstraßenregelung zur Disposition. Auch eine Verbreiterung könnte realisiert werden. Dem Vorschlag zeigte sich Schmidt aufgeschlossen gegenüber.

Antrag soll 2018 gestellt werden

Dass keine Straßen aus den Stadtteilen Horsten, Riepen und Waltringhausen im Papier stehen, liegt daran, dass die Stadt auf die Aufnahme dieser Orte in vergleichbare Programme wie die Dorferneuerung spekuliert. Sollte sich zeigen, dass dafür keine Chancen bestehen, könne die Politik darauf beizeiten reagieren und Straßen neu aufnehmen. Der entsprechende Aufnahme-Antrag soll in 2018 gestellt werden.

Heinrich Steding (CDU) befürchtete, dass diese Orte dann zeitlich ins Hintertreffen geraten. Politik und Verwaltung sollen daher Sorge tragen, dass dies nicht geschieht. gus

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