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Die Suche nach „Firma X“

Käufer der Gewerbefläche bleibt geheim Die Suche nach „Firma X“

Bis Ende Oktober wollte die Stadt Bad Nenndorf eigentlich preisgeben, welches Unternehmen das geplante neue Gewerbegebiet an der Gehrenbreite kaufen will.

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Die Gewerbeansiedlung in der Kurstadt befindet sich laut Stadtdirektor Mike Schmidt auf einem guten Weg.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Dass daraus nichts geworden ist, bedeutet nach Angaben von Stadtdirektor Mike Schmidt keineswegs, dass das Vorhaben ins Wanken gerät. Es verzögert sich nur leicht. Die jetzige Marschroute: Bis Ende November soll ein Vertrag unterzeichnet werden.
Die Verwaltung hat mittlerweile Übung darin, Großprojekte halb im Verborgenen zu begleiten, während die Mehrzahl der Beobachter an deren Realisierung zweifelt. Die Edelklinik an der B 65 ist das beste Beispiel – die Pläne sollen noch immer aktuell sein, doch der Fortschritt ist schleppend. Der Bau einer Pilzfarm an der Gehrenbreite ist ein weiteres Beispiel und mittlerweile Geschichte.
Doch die Gewerbeansiedlung auf gut 70 000 Quadratmetern im Norden der Kurstadt ist Schmidt zufolge auf einem guten Weg. Es handele sich um ein inhabergeführtes Unternehmen mit mehreren Standorten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die bei Bad Nenndorf zusammengelegt werden sollen. Viel mehr als dies darf Schmidt auch jetzt noch nicht preisgeben. Mitte November sei eine Pressekonferenz des Unternehmens gemeinsam mit der Stadt geplant, bei der das Geheimnis gelüftet wird.

„Kein Investor im eigentlichen Sinne"

Von einem Investor im eigentlichen Sinne mag der Stadtdirektor nicht sprechen. Denn der potenzielle Käufer des gesamten Areals wolle dort schließlich keine Produktions- oder Lagerstätten für andere Betriebe errichten, die irgendwann möglicherweise in Teilen leer stehen. Vielmehr soll das gesamte Unternehmen an die Gehrenbreite ziehen, wo es selbst baut.
Die Verzögerung ist nach Angaben Schmidts entstanden, weil Vorgespräche mit dem Landkreis geführt werden mussten und weil das Unternehmen intern noch einiges zu regeln hatte. Der Landkreis habe sich zu dem Vorhaben positiv geäußert. Auch aus der Bad Nenndorfer Politik hat Schmidt noch keinen Protest vernommen – immerhin war ja an eine kleinteilige Vermarktung des Gewerbegebiets gedacht worden. Die Ratsleute seien eher gespannt, welche die „Firma X“ ist.
Der Stadtrat soll möglichst bald nach der konstituierenden Sitzung wieder zusammenkommen und grünes Licht für einen Vorvertrag geben. Dieser beinhaltet dann aber ein Rücktrittsrecht für die Stadt. Denn die politischen Gremien werden in das Projekt ab November ebenso eingebunden wie die Öffentlichkeit.
Die Volksvertreter haben dann jederzeit die Möglichkeit, das Vorhaben abzublasen, wenn ihnen Bedenken kommen. Wie bei der Pilzfarm sollen die Beratungen nicht vor einer schriftlichen Absichtserklärung und der derzeit laufenden Voruntersuchung beginnen. gus

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