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Die ganz schnelle Truppe

Neue Tagespflege-Station Die ganz schnelle Truppe

Auf dem Weg zur Tagespflege-Station an der Hans-Sachs-Straße sind das Deutsche Rote Kreuz und die Stadt Rodenberg einen Schritt weiter: Am Montag vollzogen der DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hoffmann, Kreisvorsitzender Bernd Koller und Architekt Gerrit Niemeier den symbolischen Spatenstich.

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Erde gut, alles gut: Thomas Hoffmann (von links), Gerrit Niemeier und Bernd Koller vollziehen den symbolischen Spatenstich.

Quelle: gus

Rodenberg. „Möglichst schnell“ wolle das Rote Kreuz die neue Tagespflegeeinrichtung bauen, so Koller. Nach kurzem Austausch mit Niemeier konkretisierte er diese Angabe mit dem Begriff Sommer. Daraufhin führte Stadtdirektor Georg Hudalla den DRK-Vorsitzenden in die „Rodenberger Zeitrechnung“ ein. Sommer heiße in der Deisterstadt „rund ums Schützenfest“.

Hudalla erhielt von Koller ein Extra-Lob. Der Verwaltungschef sei „maßgeblich verantwortlich“ dafür, dass Rodenberg die Tagespflege erhält. Vor elf Monaten seien er, Hoffmann und Hudalla in Stadthagen zufällig auf das Thema gekommen, da das DRK nach einer Absage aus Bad Nenndorf ein geeignetes Grundstück suchte.

Hudalla habe zwei Flächen vorgeschlagen: Eine an der Masch und eben jene an der Hans-Sachs-Straße. Das DRK entschied sich wegen der Größe für das letztgenannte Areal. 1950 Quadratmeter misst das Grundstück, auf dem gebaut wird.

DRK investiert 1,1 Millionen Euro

Das Gebäude, in dem tagsüber Menschen gepflegt werden, die noch zuhause leben, hat eine Größe von 430 Quadratmetern, wie Hoffmann ergänzte. 1,1 Millionen Euro investiere das DRK, beauftragt werden fast ausschließlich Betriebe aus der Region, bevorzugt aus Schaumburg.

Die Auswahl Rodenbergs ist Hoffmann zufolge ideal, weil es in Lauenau eine vom DRK Hannover betriebene Sozialstation gibt und das hiesige Rote Kreuz in Bad Nenndorf einen Pflegestützpunkt hat. Ferner verwies der Kreisgeschäftsführer auf den „starken Ortsverein“ in der Deisterstadt. „Die Tagespflege soll es vielen Rodenbergern ermöglichen, zuhause alt zu werden“, erklärte Koller. Das Angebot soll pflegenden Angehörigen die Möglichkeit geben, „durchzuatmen“, wie es Hoffmann formulierte.

Koller bedankte sich bei allen handelnden Personen für die reibungslosen Verhandlungen. Doch auch er selbst erhielt postwendend ein Lob. Koller habe gezeigt, „dass er einer von der ganz schnellen Truppe ist“, betonte Hudalla. Das Prinzip der Tagespflege sei eine „tolle Idee“ und er sei dankbar, dass das DRK eine solche Einrichtung in Rodenberg schaffe.

Bürgermeister Ralf Sassmann schloss sich dem an: Es handle sich um einen „super Baustein, um die Familien zu entlasten“. Und der Bedarf an solcher Entlastung steige. Er wünsche sich für die Zukunft ein gutes Miteinander zwischen der Stadt, dem DRK und den direkten Nachbarn der neuen Einrichtung. gus

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