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Die unendliche Geschichte geht weiter

Ärger mit insolventer Firma Die unendliche Geschichte geht weiter

Der Ärger an der Kampstraße reißt einfach nicht ab. Für die Anwohner ist es nicht nur ein großes Ärgernis, dass die Arbeiten seit Wochen ruhen – die insolvente Baufirma Wilharm hat außerdem noch allerlei Hinterlassenschaften an der Straße zurückgelassen, die nicht nur das optische Gesamtbild stören, sondern durchaus eine Gefahr für Fußgänger darstellen.

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Die Baumaterialien liegen nach wie vor an der Kampstraße. 

Quelle: js

BAD NENNDORF. Anwohner Werner Paul schilderte beispielsweise in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses, dass Kieselsteine, die auf der Straße liegen, durch den Verkehr auf der Kampstraße zu Geschossen werden können. Dank des wechselhaften Wetters läuft außerdem etwa Sand die Straße herunter, was die Begehbarkeit stark beeinträchtigt.

Rückblick: Unter anderem wegen mehrmaligen Verzögerungen der Bauarbeiten hat die Verwaltung die Reißleine gezogen und den Auftrag mit Wilharm gekündigt. Seither ist nichts mehr an der Kampstraße passiert.

Keine Reaktion von Baufirma

Bereits seit Wochen müht sich die Verwaltung nun vergeblich, die insolvente Firma dazu zu bewegen, ihre Materialien – unter anderem Sand, Kies und Steine – abzuholen. Doch weder der Insolvenzverwalter noch die Baufirma reagieren auf etwaige Anfragen. Die zuletzt gesetzte Frist ist Mitte März verstrichen. Jetzt hat die Verwaltung die Nachricht erreicht, dass ein neuer Insolvenzverwalter am Werk ist. „Dass es keinen richtigen Ansprechpartner gibt, macht die Sache für uns natürlich nicht leichter“, erklärt Bauamtsleiterin Annette Stang.

Einigung mit neuem Insolvenzverwalter erhofft

Nach aktuellem Stand sieht alles danach aus, dass die Stadt für den Abtransport aufkommen muss, auch wenn noch nicht feststeht, wo die Materialien zwischengelagert werden können. „Wir haben beispielsweise keine Lagermöglichkeiten auf dem Bauhof“, sagt Stang. Das Problem: Die Baustoffe gehören rechtlich noch der Firma Wilharm. Die Verwaltung kann also nicht einfach frei über die Materialien verfügen und sie etwa veräußern.

Möglicherweise kann aber mit dem neuen Insolvenzverwalter eine Einigung erzielt werden. Die beste Lösung sei es laut Stang, dass die Baustoffe der Firma zur Verfügung gestellt werden, die sich ab dem 22. Mai um die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten im südlichen Bereich zur Straße Am Thermalbad kümmert (wir berichteten). Doch dafür muss überhaupt erst mal der Kontakt zu den Verantwortlichen zustande kommen. js

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