Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Die vier Fragezeichen

Rathaus Bad Nenndorf Die vier Fragezeichen

Die Zukunft des Rathauses ist bereits seit Jahren Thema in Bad Nenndorf. Getan hat sich bisher allerdings nichts.

Voriger Artikel
Kirchliches und Klassisches
Nächster Artikel
Regelwerk angeschoben

Wo soll die Verwaltung künftig arbeiten? Im sanierten jetzigen Rathaus oder in einem Neubau an selber Stelle? Wird möglicherweise das Kurhaus abgerissen und dort ein neuer Verwaltungssitz errichtet? Auch der Umzug in die ehemalige Kurverwaltung an der Poststraße steht zur Debatte.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Auch in diesem Jahr verbleibt die Verwaltung definitiv in den Räumen an der Rodenberger Allee. Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt betonte jedoch auf Anfrage, dass 2017 die Entscheidung fällt, ob die Mitarbeiter des Verwaltungsapparats in den kommenden Jahren Umzugskartons packen müssen oder nicht.

Momentan stehe das Thema noch nicht auf der Agenda. „Die Priorität liegt auf anderen Dingen“, sagt Schmidt. Gemeint sind etwa der Neubau des Feuerwehrgerätehauses, die Schaffung von Kita- und Krippenplätzen, der neue Bauhof und die Kurhaus-Debatte. „Wir müssen uns erst um Aufgaben der Infrastruktur kümmern“, so der Verwaltungschef. „Der Umzug wird in diesem Jahr aber noch Thema werden, zumindest wollen wir eine grundsätzliche Entscheidung treffen“, erklärt Schmidt.

Momentan sitze man zwar „warm und im Trockenen. Aber wir haben ein Platzproblem“, beschreibt er die Problematik. Dem Vernehmen nach stehen vier Möglichkeiten zur Auswahl, wie künftig mit dem Rathaus verfahren werden soll, die Schmidt allerdings derzeit nicht kommentieren will.

Variante eins wäre die Sanierung und der Umbau der Bestandsimmobilie an der Rodenberger Allee. Konkrete Pläne dazu kamen bereits im Jahr 2012 auf den Tisch. 3,5 Millionen Euro würde die Umsetzung dieses Vorschlags kosten.

Neues Verwaltungsgebäude?

Weiterhin könnte das Verwaltungsgebäude abgerissen und an gleicher Stelle neu gebaut werden, was mit etwa 6,5 Millionen Euro zu Buche schlagen würde.

Sollte das Kurhaus nun doch abgerissen werden, könnte dort außerdem ein neues Domizil für die Verwaltung entstehen. Die Kosten wären wohl ähnlich hoch wie beim Bau an der Rodenberger Allee, allerdings könnte die Samtgemeinde den Verkaufserlös des dortigen Grundstücks gegenrechnen.

Variante Nummer vier sieht einen Umzug in die Räume der ehemaligen Kurverwaltung an der Poststraße vor.

Zumindest in der Theorie bestehen also ausreichend Möglichkeiten, den Verwaltungsapparat neu beziehungsweise saniert zu platzieren. Das ehemalige Convention-Hotel gehört allerdings nicht mehr dazu. Bereits Anfang des vergangenen Jahres war die Stadt von dem Vorhaben abgerückt, in die leer stehende Immobilie zu ziehen, da sich die Umbaukosten erheblich höher darstellten, als ursprünglich angenommen worden war.

Zunächst gingen die Planer davon aus, dass die Sanierungsarbeiten etwa 2,5 Millionen Euro kosten würden. Doch bei einer gründlichen Untersuchung wurde festgestellt, dass mehrere Aspekte die Kosten auf etwa 4,5 Millionen Euro nach oben schnellen lassen würden. Unter anderem war Asbest in dem Gebäude festgestellt worden. js

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg