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Diskussion um Bad Nenndorfer Lindenallee

Sanierungsarbeiten Diskussion um Bad Nenndorfer Lindenallee

Die im Baubereich relevanten Summen des Haushaltsplanes 2017 betreffen vor allem den Bereich Stadtentwicklung. In diesem Sektor sind Ausgaben in Höhe von 1,19 Millionen Euro eingeplant. Vom Land bekommt die Stadt dafür 790000 Euro Fördergeld. Für Diskussionen sorgte aber vor allem die Lindenallee.

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BAD NENNDORF. Der Bauhofneubau schlägt sich im Etat unter anderem mit 200000 Euro an Planungskosten nieder. Ebenfalls sind Planungskosten für den Ausbau von Deisterstraße, Rotrehre und Lindenallee in Höhe von zusammen 162000 Euro vorgesehen. Die Teilsumme von 55000 Euro steht für den Radweg Riepen-Horsten im Haushalt.

Den Verwaltungsvorschlag, die Sanierung der Lindenallee vorzuziehen und 50000 Euro Planungskosten einzustellen, hatte Bauausschussvorsitzender Herbert Kruppa allerdings infrage gestellt. Er erinnerte an eine Besichtigung der Straße, bei der zwar von punktuellen Änderungen, beispielsweise das Ausfräsen von Baumstümpfen und das Neuordnen von Parkplätzen, die Rede gewesen sei, aber nicht von einer Sanierung. Bauamtsleiterin Annette Stang hatte entgegnet, diese Einzelmaßnahmen seien ohne eine Gesamtsanierung nicht sinnvoll.

Es würden sich unnötige Kosten ergeben, weil die Lindenallee aufgrund ihres Zustands in absehbarer Zeit ohnehin „angefasst“ werden müsse. Eine Sanierung 2018 erwartete Stang nicht zwangsläufig. Daraufhin lehnte auch Heinrich Steding (CDU) das Einstellen der Planungskosten für 2017 ab. Dem schloss sich Ralph Tegtmeier (SPD) an, weil die Lindenallee eine der jüngeren Straßen im Stadtgebiet sei. Er plädierte für eine Prioritätenliste.

Ersten Arbeiten an der Lindenallee finden statt

Die 50000 Euro flogen zwar nicht raus aus dem Etat, sollen aber nicht zwingend ausgegeben werden. Im Laufe des kommenden Jahres soll die Stadt entscheiden, was sie mit dem Geld anfängt. Erste Maßnahmen an der Lindenallee sollen dennoch bereits erledigt werden: einige Pflanzkübel werden versetzt oder entfernt, außerdem sollen Findlinge verschwinden.

Für die Dorferneuerung Riepen mit Schwerpunkt Steinbrinksanierung stehen 500000 Euro im Etat, wobei Zuweisungen vom Land in Höhe von 180000 Euro zu erwarten sind.

Weitere Posten im Bau-Etat: Die Übernahme des Bauhofs von der Samtgemeinde kostet die Stadt 425000 Euro. Der Bauausschuss hatte auch für die Anschaffung eines 160000 Euro teuren Universalfahrzeugs für den Bauhof gestimmt (wir berichteten).

Die Unterhaltung von Straßen und Wegen will sich die Stadt 59500 kosten lassen. Für die Wartung von Ampeln und Brunnen stehen 46000 Euro im Entwurf. In die Straßenbeleuchtung an der Horster Straße will die Stadt 50000 Euro stecken, im Bereich Kurtheater und an der Straße am Thermalbad muss die Stadt weitere 32000 Euro für die Beleuchtung aufwenden. Ferner wird die Fußgängerampel an der Bahnhofstraße ersetzt. Kostenpunkt: 36000 Euro. gus

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