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Dornröschen soll erwachen

Interessengemeinschaft Bad Nenndorf Dornröschen soll erwachen

Die Interessengemeinschaft Bad Nenndorf (IGBN) hat bereits seit Jahren mit relativ wenig Beteiligung der etwa 70 bis 75 Mitglieder zu kämpfen. Das zeigte sich auch bei der jüngsten Jahresversammlung, zu der sich nur neun Teilnehmer einfanden.

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Bad Nenndorf. Der Großteil von ihnen hat zudem eine Funktion im Verein inne – etwa der Vorstand, die Kassenprüfer oder der Schatzmeister – und war somit quasi gezwungen, bei der Hauptversammlung zu erscheinen. Nichtsdestotrotz führte das Gremium eine lebhafte Diskussion.
Raffaele Occhipinti hatte das Thema Beteiligung zur Sprache gebracht: „Ich bin hier heute der Einzige ohne Funktion“, so der Inhaber von OCC Sanitär und Heizungstechnik. Den Einwurf nahmen die übrigen Mitglieder erst mit einem Lächeln auf. Glaubten sie doch, dass Occhipinti sich um eine neue Aufgabe im Verein bewirbt. Doch vielmehr wollte der Unternehmer damit klarstellen, dass kaum Mitglieder zu den IGBN-Treffen kommen.

Handwerkermesse schlief mangels Teilnehmern ein

„Da müsste mehr gemacht werden“, sagte Occhipinti und nannte als Beispiel etwa das Durchführen von Informationsveranstaltungen zu Themen, die das Gewerbe betreffen. Als die schon eingestampfte Handwerkermesse angesprochen wurde, sah sich Reinhard Schreeck vom Vorstand der Volksbank in Schaumburg zu einem Wortbeitrag gezwungen. „Wir haben dahingehend alles organisiert und unternommen. Aber es wurde eben von den Handwerkern nicht mehr angenommen“, so Schreeck.
Stadtdirektor Mike Schmidt warf die Idee ein, dass sich er, der Vorstand der IGBN und die Experten von CIMA, die den Citymanagementprozess der Kurstadt betreiben, einmal zusammensetzen. „Die können bestimmt wichtige Hinweise geben“, so Schmidt. Davon zeigte sich Henning Jürgens, Vorsitzender des Gremiums, angetan. Außerdem könne es nach den Worten Schmidts Veranstaltungen in der Fußgängerzone geben, die die IGBN organisiert. „Damit kommt man der KurT nicht in die Quere, und die Stadt könnte sich daran auch finanziell beteiligen“, sagte der Stadtdirektor.

js

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