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Drainage im Kurpark wieder verstopft

Auswertung der Schäden dauert an Drainage im Kurpark wieder verstopft

Die genaue Ursache für die Schäden an der Esplanade, die nach einem Gewitter im Juli entstanden waren, ist noch immer unklar. Die Auswirkungen hingegen sind noch immer spürbar.

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Ein Gitter könnte diese Gosse ersetzen.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Wiederholt mussten Spülwagen auf dem Bereich zwischen Musikmuschel und Wandelhalle dafür sorgen, dass das Wasser ordentlich abfließt. Denn die Drainagerohre verstopfen immer wieder. Schuld daran ist offenbar der Belag der wassergebundenen Decke, der aus Gründen des Denkmalschutzes im Park verwendet wurde.

 Der sandartige Belag wird bei starkem Regen in das Entwässerungssystem gespült. Dort verfestigt sich die Masse. „Das wird hart wie Beton“, erklärte Silke Busche, Geschäftsführerin der Kur- und Tourismusgesellschaft (KurT). Deren Personal sei machtlos, deshalb müssen die Spülwagen anrücken, um den Weg wieder freizubekommen.

 Dass es dazu kommen würde, hat WGN-Politiker Michael Kosian nach eigenen Worten vorausgesehen. Deshalb hätten geeignete Siebe an den Abläufen auf der Esplanade installiert werden müssen. „Dann müsste man jetzt nur die Siebe reinigen“, stimmt Fraktionskollege Bernd Zimmermann zu. Doch auch die Zahl der Gullys ist nach Kosians Ansicht zu gering.

 Das meiste Wasser, das im Bereich vor der Musikmuschel abfließe, werde von den dortigen Abläufen gar nicht aufgefangen. So sei eine große Menge bis zu der beinahe eingestürzten Mauer geflossen, wo das Wasser das Erdreich aufgeweicht und die Steine weggedrückt habe. Dies ist zumindest Kosians Lesart des Vorfalls.

 Die Auswertung des offiziellen Gutachtens dauert noch an. Das 30-seitige Papier ist am Mittwoch im Rathaus eingetroffen. Das Amt für Denkmalpflege in Hannover hat trotz mehrerer Anfragen dieser Zeitung keine Stellungnahme abgegeben. Denkmalpfleger Rainer Schomann wollte die Eindrücke eines Kurpark-Rundgangs im Juli seinerseits auswerten lassen.

 Kritiker aus Reihen von SPD und CDU, die sich vor Jahren mehr Asphalt anstelle von wassergebundener Decke gewünscht hatten, könnten sich bestätigt fühlen. Ein Ergebnis der Park-Inspektion lautete, einen zusätzlichen Plattenweg am Hotel Esplanade anzulegen (wir berichteten). Doch Kosian würde eine andere Lösung bevorzugen: ein feines Gitter statt der Gosse am Übergang der Esplanade in den Sonnengarten. Denn dann würde herabschießendes Wasser nicht mehr die wassergebundene Decke neben dem Hotel in Mitleidenschaft ziehen. Dies wäre auch kostengünstiger.  gus

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