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Drehleiter im Anmarsch

Feuerwehrausschuss Drehleiter im Anmarsch

Bereits im Mai soll die neue Drehleiter für die Bad Nenndorfer Feuerwehr eintreffen. Mai 2015, wohlgemerkt. Dies ist am Mittwochabend im Feuerwehrausschuss mitgeteilt worden.

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Quelle: Symbolfoto

Bad Nenndorf. Gekauft wird ein Vorführfahrzeug, wofür keine aufwendige Ausschreibung nötig ist.

Zuvor musste die Verwaltung aber das Rechnungsprüfungsamt überzeugen. Dieses hatte ein Veto gegen die Anschaffung auf dem „kurzen Dienstweg“ eingelegt, während der Landkreis dem Ansinnen der Kommune zugestimmt hatte. Daraufhin suchten Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt sowie Ordnungsamtsleiter André Lutz das Gespräch mit allen Beteiligten.

Darin machten die Nenndorfer deutlich, dass es bei der Drehleiter um ein möglicherweise lebensrettendes Gerät gehe. Im Feuerwehrausschuss erklärte Schmidt, die Drehleiter werde häufig als zweiter Fluchtweg bei Rettungseinsätzen genutzt.

Das Fahrzeug war am 7. Februar beim Hausbrand in Ohndorf kaputtgegangen. Eine Reparatur war als unwirtschaftlich eingestuft werden, zumal ohnehin ein neues Drehleiterfahrzeug in 2016 angeschafft werden sollte. Dafür sind rund 750 000 Euro eingeplant – die Reparatur hätte etwa 130 000 Euro gekostet.

Mehrere Fahrzeuge seien der Samtgemeinde angeboten worden, eines davon habe die Bad Nenndorfer Feuerwehr als „sehr attraktiv“ eingestuft. Daraufhin forderte die Verwaltung verbindliche Angebote an, die aber noch nicht vorliegen. Schmidt rechnet trotzdem damit, bis Mai eine neue Drehleiter vor Ort zu haben. Denn in den Telefonaten sei bereits detailliert über Kosten diskutiert worden.

Jetzt geht es also sogar noch schneller als im Februar gedacht, als von Juli ausgegangen worden war. Der Grund ist, dass das von der Feuerwehr favorisierte Vorführfahrzeug nicht für die Ausstellung Interschutz vorgesehen ist.

Dennoch müsse für die nächsten acht bis zehn Wochen noch eine Drehleiter ausgeliehen werden. Der Landkreis ist dagegen, die derzeit angewandte Praxis, eine Drehleiter von Barsinghausen oder Stadthagen anzufordern, bis zum Eintreffen des neuen Geräts fortzusetzen.

Die Kosten für das Leihgerät betragen etwa 10 000 Euro. Auf Nachfrage Ralph Tegtmeiers (SPD) erklärte Schmidt, dass die Anschaffung nun sogar günstiger ausfallen dürfte als die avisierten 750 000 Euro. Das Fahrzeug mit der defekten Drehleiter soll verkauft werden.  gus

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