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Dreiste Diebe stehlen mannshohe Hanfpalmen

Bad Nenndorf Dreiste Diebe stehlen mannshohe Hanfpalmen

Auch von dreisten Dieben lässt sich Jens Beneke nicht so leicht auf die Palme bringen – mittlerweile kann er sogar darüber schmunzeln, dass drei große Palmen, die im Außenbereich seiner Bäckerei gestanden haben, verschwunden sind.

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Jens Beneke zeigt auf die Stelle, wo die drei Prachtexemplare gestanden haben. Die Nachfolger sind noch deutlich kleiner.

Quelle: ar

Bad Nenndorf. Der Diebstahl muss in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden begangen worden sein. Beneke habe zunächst seinen Augen nicht getraut, erinnert er sich. Die Familie sei am Vorabend der Tat gegen 21 Uhr aus dem Urlaub zurückgekehrt. Zu diesem Zeitpunkt hätten die Palmen noch an ihrem Platz gestanden. „Als ich morgens aus dem Fenster gesehen habe, klaffte auf dem Mauervorsprung eine riesige Lücke.“

Die fast mannshohen Pflanzen in großen Kübeln begrenzten an der rechten Seite auf einem Mauervorsprung den Außenbereich und waren für vorüberfahrende Fahrzeuge und Passanten gut sichtbar positioniert. „Die vierte Palme steht etwas abseits vor unserer Tür. Die haben die Täter übersehen“, so Beneke. „Die müssen das regelrecht organisiert haben“, beurteilt er den Diebstahl. „Die Pflanzen waren so hoch wie unsere Hecke vor der Eingangstür und wogen bestimmt 30 Kilogramm pro Stück“, schätzt Beneke. Er selbst habe die schweren Gewächse zum Ende der Sommersaison nur mit einem Pflanzenroller und mithilfe einer zweiten Person bewegen können.

Für den Abtransport seien also auf jeden Fall mindestens zwei Diebe nötig gewesen. Wegen der Größe und des Umfangs der Palmen müssen die Täter außerdem über einen Anhänger oder einen Transporter verfügt haben. Der Polizei habe er den Vorfall nicht gemeldet, da er davon ausgehe, dass die Diebe längst mit den schönen Gewächsen über alle Berge seien.

Die Pflanzen hatte er vor drei Jahren angeschafft. Es handelt sich um leicht frostharte Hanfpalmen. Im Handel kostet eine Pflanze dieser Größe etwa 200 Euro pro Stück. Die entstandene Lücke wurde nach zwei Tagen bereits wieder geschlossen, indem Ehefrau Silke kurzerhand drei neue, aber kleinere Exemplare gekauft habe. „Aber die schließen wir jetzt jeden Abend ein“, fügt Beneke verschmitzt lächelnd hinzu. ar

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