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Druckerei-Ansiedlung: Mittendrin statt nur dabei

Landwirt gehört Teilfläche inmitten des Gewerbegebiets Druckerei-Ansiedlung: Mittendrin statt nur dabei

Dass die Sedai Holding GmbH in die Gewerbefläche Gehrenbreite investieren und dort ein multimediales Druckzentrum bauen will, ist per se eine gute Nachricht für Bad Nenndorf. Doch möglicherweise könnte es zu einem gewissen Platzproblem kommen. Denn inmitten der etwa 70 000 Quadratmeter großen Fläche liegt die 2500 Quadratmeter große Liegenschaft eines Landwirts aus der Deisterstadt.

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Die Halle des Landwirts könnte bald eine Insellage innerhalb eines modernen Druckzentrums bekommen.

Quelle: wil

Bad Nenndorf/Rodenberg. Auf seinem Besitz steht zudem eine Halle, in der der Rodenberger unter anderem landwirtschaftliche Maschinen untergestellt hat. Es stellt sich nun die Frage, ob das Druckzentrum um die Halle herum gebaut wird – oder ob Verwaltung beziehungsweise der Investor versuchen wird, dem Landwirt die Fläche abzukaufen.
„Bisher ist noch niemand an mich herangetreten“, so der Landwirt, der namentlich nicht genannt werden möchte. Und wirklich beunruhigt ist er deswegen auch nicht. Schließlich habe er „Bestandsschutz“. Letztlich sei aber das „Ende offen“.
Denn generell würde der Landwirt sich zumindest gesprächsbereit zeigen, sollte ihm ein Angebot unterbreitet werden. „Da müssen die Konditionen aber schon stimmen“, betont er. Schließlich brauche er eine vergleichbare Fläche inklusive Halle und entsprechender Infrastruktur. Die auf dem Gebäude installierte Photovoltaikanlage müsste ebenfalls ohne Verluste an den neuen Standort übertragen werden. Über eine mögliche Höhe der Abfindung habe sich der Landwirt noch keine Gedanken gemacht: „Ich stehe ja auch in keiner Pflicht, etwas zu tun.“
Doch die Photovoltaikanlage könnte durchaus noch eine gewisse Rolle bei den Überlegungen der Investoren spielen. Denn jene sehen sich im Zuge der Errichtung des Druckzentrums möglicherweise gezwungen, dem erhöhten Energiebedarf durch Stromzukauf gerecht zu werden. Um dem zu entgehen, käme die Energie durch die Sonne – etwa auch unterstützt durch eine Biogasanlage – doch gerade recht.
Möglicherweise ändert sich für den Rodenberger Landwirt aber auch gar nichts, und auf dem großräumigen Gelände wird anderweitig genug Platz für die geplante Druckerei gefunden. Aufgrund der Infrastruktur „würde mich das ja auch nicht behindern“, so der Landwirt.

js

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