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Durchsuchung bei Holocaust-Leugnerin

Bad Nenndorf Durchsuchung bei Holocaust-Leugnerin

Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck, die bereits mehrfach beim Neonazi-Aufmarsch in Bad Nenndorf dabei gewesen ist, hat wieder einmal Ärger mit der Justiz.

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Quelle: Archivbild dpa

Bad Nenndorf/Vlotho. In dieser Woche ist laut einem Bericht des Mindener Tageblatts das Haus der Vlothoerin durchsucht worden. Das Landeskriminalamt und Polizisten aus Herford waren dem Bericht zufolge darauf aus, Belege für den Tatbestand der Volksverhetzung zu finden.

Seit geraumer Zeit steht Haverbeck im Konflikt mit dem Gesetz, weil sie den Holocaust leugnet und dies aktiv propagiert. Bei der jetzigen Durchsuchung geht es dem Vernehmen nach um einen Beitrag in der Zeitschrift „Die Stimme des Reiches“. Ermittelt wird noch gegen drei weitere Beschuldigte. Einer davon ist nach Informationen dieser Zeitung das frühere Verdener Stadtratsmitglied Rigolf Hennig. Dessen Name taucht auch im Zusammenhang mit Spendensammlungen für Haverbeck auf, die derzeit offenbar Probleme hat, die eigenen Prozesskosten zu tragen. Laut Staatsanwaltschaft Verden wurde bei Hennig „Beweismaterial sichergestellt“.

Haverbeck äußert sich derzeit auf ihrer Internetseite zum Prozess gegen den früheren SS-Mann Oskar Gröning. Die 86-Jährige zweifelt unter anderem am Wahrheitsgehalt der Aussagen der Staatsanwaltschaft Hannover, die Gröning Beihilfe zum 300000-fachen Mord vorwirft.

Bereits im März war der Neonazi Dieter Riefling wegen fremdenfeindlicher Äußerungen verurteilt worden. Riefling hatte 2013 am Winckler-Bad zur Gewalt aufgerufen. gus

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