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Bad Nenndorf Ehrenamt ist Gold wert
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Ehrenamt ist Gold wert
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16:42 10.02.2011
Oberbrandmeister Paul Dylla, Bernd Reese, Hauptfeuerwehrmann Philipp Brendel, Senta Taege, Kurt Junior und Rosemarie Börner bei der Übergabe der Ehrenamtskarte. © bab
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Bad Nenndorf (bab). „Mittlerweile sind wir bei 32 angelangt“, nannte Reese die Zahl der Karteninhaber, die inzwischen an hiesige Einwohner übergeben wurden, die „mindestens drei Jahre tätig, mindestens fünfmal pro Woche oder 250 Stunden im Jahr“ für die Allgemeinheit da seien. Taege beispielsweise war nicht nur Ansprechpartnerin im Weißen Ring, sondern kümmere sich auch um die Kriegsgräberfürsorge. Börner, die die befristete Karte sogar bereits zum zweiten Mal bekommen hat, ist laut Reese nicht nur für den „Umsonstladen“ tätig, sondern „auch darüber hinaus“.

Die Feuerwehrmänner Dylla und Brendel sind selbstverständlich immer da, wo es gerade brennt. Und in diesem Zusammenhang erinnerte Reese auch noch an die Bad Nenndorferin Anneliese Schröder, der die Einführung der Karte zu verdanken sei. Sie habe sich seinerzeit bei der Landesregierung und im Kreis besonders dafür stark gemacht.

Inzwischen werde diese Anerkennung von weiten Kreisen getragen und unterstützt. „Auch das lässt sich sehen“, sagte Reese, der die Karten zusammen mit Ordnungsamtsleiter Kurt Junior übergab, zu den Vergünstigungen, die damit verbunden sind. Reduzierte Eintrittspreise in vielen Einrichtungen seien eine „kleine Anerkennung“ und ein „Zeichen des Dankes“.

Wie der stellvertretende Vorsitzende des Bürgerbus-Vereins in Bad Nenndorf, Herbert Kruppa, mitteilt, werden die Fahrgäste mit Ehrenamtskarte ab sofort kostenlos transportiert. Dies gilt für alle Inhaber aus Niedersachsen und Bremen, die sich mit der goldenen Karte ausweisen können. Die Karte sei nicht übertragbar und nur in Verbindung mit dem Personalausweis gültig.

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