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Ein Magnet für die Kurstadt

Grüne fordern mehr Pflege Ein Magnet für die Kurstadt

Direkt an der Bundesstraße 65 liegt, nur getrennt durch einen Zaun und einige Bäume, ein wahres Kleinod. Der Krater und der Brunnen prägen die Kindheitserinnerungen vieler Menschen. Früher lagen bunte Blumensträuße im Brunnen, die sich dort scheinbar ewig zu halten schienen.

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Vielen Besuchern sind der Krater und der Brunnen aus ihrer Kindheit vertraut. Doch seit der Zoo geschlossen ist, bleibt der Besucherzustrom aus. Laut den Grünen soll der Bereich mehr gepflegt und wieder hergerichtet werden. So soll der Zaun repariert werden, und auch die Sanitäranlagen am Brunnen könnten wieder zugänglich gemacht werden.

Quelle: göt

Bad Nenndorf. Hunderte Münzen glitzerten zudem unter der Wasseroberfläche. Den Brautstrauß oder Geld in den Brunnen zu werfen, versprach Glück. Wer sich geduldete, konnte außerdem Schildkröten im Krater entdecken. Der Ort strahlte eine besondere Atmosphäre aus.

Wer Krater und Quellbrunnen aus seiner Kindheit kannte, kam später mit den eigenen Kindern wieder. Doch finden sich heute keine Sträuße mehr im Wasser des Brunnens. Seit der kleine Zoo geschlossen wurde, wird auch der Krater immer seltener das Ziel von Ausflüglern. Langsam verschwindet der Ort aus dem Bewusstsein der früher zahlreichen Besucher.

„Das war vor Jahren ein Magnet für Bad Nenndorf“, erinnert sich Bernd Reese mit Imke Hennemann-Kreikenbohm. Die beiden Grünen-Ratsmitglieder wollen sich für die Pflege und Erhaltung des Ortes einsetzen. Immerhin sei dies ein Punkt, der überregional bekannt ist und früher auch Besucher aus dem ganzen Umkreis angezogen hat.

Der Krater, der Brunnen und der kleine Bach sind ein Naturdenkmal. Das muss entsprechend gepflegt sein, findet auch Hennemann-Kreikenbohm. Zwar kümmere sich der Bauhof um das Areal. Geht es nach den Grünen, soll dort aber mehr passieren.

Frequentiert, aber verwildert

Der Bereich sei „verwildert“, so die Ratsfrau. Beispielsweise bricht der Zaun an einigen Stellen ein. Der Krater wäre heute durchaus noch frequentiert, „aber dort findet nichts mehr statt“, so Hennemann-Kreikenbohm. Da will die Ratsfraktion ansetzen.

Aus ihrer Sicht ist der Krater ein Anlaufpunkt, an dem Kinder die Natur kennenlernen und Familien ins Grüne gehen können. Reese schlug vor, einen naturkundlichen Bildungspfad einzurichten. Hennemann-Kreikenbohm konnte sich zudem vorstellen, ein Projekt mit Sumpfschildkröten umzusetzen.

Am Brunnen gibt es ein Kioskgebäude mit Sanitäranlagen. Dies könne in die Überlegungen mit einbezogen werden, meint Reese. Für die Ideen bräuchte es allerdings Partner, räumten die Grünen-Politiker ein. „Das sind nur ganz frühe Ideen“, so Hennemann-Kreikenbohm. Die Grünen-Politiker hoffen auf weitere Vorschläge. Denn an das Vorhaben soll möglichst bald angeknüpft werden, um den Ort nicht verfallen und in Vergessenheit geraten zu lassen, waren sich die Grünen einig. Die beiden wollen sich dafür einsetzen, dass im Haushaltsplan 2018 Geld für die Pflege bereitgestellt wird.

Die Thematik wollen Reese und Hennemann-Kreikenbohm nun mit in die Haushaltsberatungen und den Umweltausschuss der Stadt Bad Nenndorf nehmen. göt

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