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Ein Prosit auf das ganze Dorf

Ohndorf / Erntefest Ein Prosit auf das ganze Dorf

„Sturmfest und erdverwachsen“ haben sich die Ohndorfer auch am dritten Tag ihres Erntefestes und der 725-Jahr-Feier ihres Dorfes gezeigt.

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Mit Dirndl und Lederhose feiern die Ohndorfer ihr Erntefest und zugleich den 725. Geburtstag ihres Dorfes.

Quelle: mak

Von Martina Koch

Ohndorf. Textsicher sangen die Besucher im Festzelt jede Zeile des Niedersachsenliedes mit, während die Dorfjugend die Erntekrone in das Festzelt transportierte.

„Die Krone wurde kurzfristig von den Jugendlichen in der Alten Schule gebunden“, sagte Martin Meier von der Dorfgemeinschaft Ohndorf. Der diesjährige Erntebauer habe diese Aufgabe aufgrund eines Todesfalles in der Familie selbst nicht wahrnehmen können, hieß es weiter. Meier bedankte sich bei der Jugend, die als Vertretung für den Erntebauern einen tollen Job gemacht hatte.

Das Erntefest in Ohndorf lockte während des gesamten Wochenendes mehr als 1000 Besucher in das Festzelt. „Damit waren mehr Leute zu Gast, als überhaupt in Ohndorf leben“, betonte Meier. Nicht nur am Freitag während der Zeltdisco wurde volles Haus gemeldet, auch am Sonnabend war das Zelt „brechend voll“. „Und das, obwohl wir an diesem Abend Eintritt genommen haben, was wir in den vorigen Jahren nie getan haben“, so der Sprecher der Dorfgemeinschaft.

Um das 725-jährige Bestehen des Dorfes auf besondere Weise zu würdigen, ließ sich die Dorfjugend etwas Originelles einfallen. An vier Punkten im Ort verteilten die Jugendlichen Tafeln, auf denen etwas zu historischen Gebäuden Ohndorfs geschrieben stand. „An der Alten Schule, der Aue und an der denkmalgeschützten Fachwerkscheune sind bereits Tafeln angebracht, am Taufstein müssen sich die Jugendlichen noch auf einen Punkt einigen“, sagte Meier.

Um die Zukunft des Erntefestes in Ohndorf sorge sich Meier nicht. „Die Jugend steht voll dahinter, von daher gibt es keine Generationensorgen“, fügte er hinzu. Während das Katerfrühstück im Festzelt für die meisten Besucher den Abschluss des dreitägigen Festes bildete, wartete auf die Dorfjugend noch das traditionelle Spiegeleiessen am Abend.

Zuvor galt jedoch noch einmal: Feiern, bis sich die Bänke biegen. Der Fanfarenzug Antendorf machte dabei den Anfang und wurde von den Musikern „Wendy’s Five“ abgelöst. Diese brachten Dirndl-Trägerinnen und gut gelaunte Männer in Lederhosen schnell in Stimmung. Kaltes Bier vom Fass löschte zwischenzeitig trockene Kehlen. So verwandelte sich das Katerfrühstück im Festzelt in eine stilechte Wies’n.

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