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Bad Nenndorf Ein nicht alltäglicher Einblick
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Ein nicht alltäglicher Einblick
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13:35 16.08.2017
 Marina Jalowaja, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, freut sich auf das Kulturfest. Quelle: js
BAD NENNDORF

Ab 14.30 Uhr können sich Gäste die Ausstellung „Mashav – Israelische Entwicklungshilfe“ ansehen. Dabei wird über die Arbeit des israelischen Entwicklungshilfe-Einrichtung „Zentrum für Internationale Zusammenarbeit“ (hebräische Abkürzung: Mashav) informiert. Auf über 20 farbigen Bildtafeln werden Entwicklung und Erfolge von Mashav dargestellt. Dazu können sich die Interessierten das Buffet mit jüdischen Spezialitäten schmecken lassen.

Um 16 Uhr geht es mit einem Konzert von Sharon Brauner und Karsten Troyke weiter. Beide haben einen exzellenten Namen als stilvolle Erneuerer jüdischer Musiktraditionen und wurden 2016 in das Kulturprogramm des Zentralrats der Juden aufgenommen. Brauner fühlt sich als Nichte des Filmproduzenten Artur Brauner vor der Kamera besonders wohl. Aber auch Konzertbühnen haben es ihr angetan. Mit dem Projekt „The Jewels“ hat sie sich beispielsweise jiddischen Evergreens gewidmet. Zusammen mit einem Pianisten wurden Lieder, die zum Teil Jahrhunderte alt sind, in ein neues musikalisches Gewand gehüllt.

Ihr Konzertpartner Troyke wirkte in Hörspielen mit, arbeitete als Synchronsprecher und war in unterschiedlichen Bühnenstücken zu sehen. Programme mit eigenen Liedern und Texten, Folksongs und „Lieder der Welt“ bringt er seit den achtziger Jahren auf die Bühne. Als ein Botschafter des jiddischen Liedes bereiste er ab 1990 auch eine Reihe von Ländern, sammelte in Vergessenheit geratene Lieder, und präsentiert vor allem jiddische Tangos und Cabaret-Songs.

Außerdem gibt es ein Buffet mit jiddischen Speisen. Schirmherr der Aktion ist Michael Fürst, Präsident des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinde von Sachsen. Der Eintritt ist frei.js