Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Einblick in tragische Ehetagebücher

Bad Nenndorf / Konzertnachmittag Einblick in tragische Ehetagebücher

Zu einem Konzertnachmittag mit Titel „Robert und Clara Schumann in Klavier, Briefen und Tagebüchern“ hatte das Kulturforum Bad Nenndorf eingeladen gehabt. In Anwesenheit von Geschäftsführerin Daniela Wernicke und dem Vorsitzenden, Karl-Heinz Werner, begrüßten die zahlreichen Gäste im vollbesetzten Pavillon der „Curanum-Residenz“ als Vortragende das Ehepaar Marit und Alexander Kuhlo sowie den Kunstkenner Heiko Jacobs.

Voriger Artikel
Buschmann hilft Ortsgruppen auf die Sprünge
Nächster Artikel
Stadtsanierung: Parteien-Hick-Hack beenden

"Die Schumanns“ wurden im Curanum-Pavillon vertreten durch: Alexander und Marit Kuhlo (von links), nebst Heiko Jacobs.

Quelle: ems

Bad Nenndorf (ems). Die drei Akteure präsentierten dem interessierten Publikum „einen besonderen Einblick in das Fühlen, Denken und Schaffen der beiden großen deutschen Romantiker Clara und Robert Schumann“. Deren damals umstrittene Künstlerehe soll seinerzeit voller Dramatik, Inspiration und Liebe gewesen sein, weshalb „im Wechselspiel von Wort und Musik“, hörbare Einblicke in die Schumannsche Ehe und Moral gegeben wurden.
Dafür rezitierte Jacobs aus Briefen und Ehetagebüchern des Künstlerpaares und berichtete von „dramatischen Aufschwüngen und Enttäuschungen“ ebenso wie „einer tiefen Liebe“ der Beiden zueinander. Bei dem in drei Teile untergliederten Programm ließ Jacobs abwechselnd „Clara“ oder „Robert“ zu Wort oder zu Musik kommen, und berichtete auch von deren gemeinsamen Leidenschaft für Musik von Johann Sebastian Bach.
Neben Präludien und Fugen von Clara Schumann sowie Klavierstücken „in polyphoner Manier“ – die maßgeblich von J.S. Bachs Musik inspiriert sein sollen – wurden überdies bekanne Stücke von Robert Schumann gespielt, wie die „Kreiseriana“-Fantasien.

Sängerin Marit Kuhlo, die auf Plakaten und Broschüren noch mit Mädchennamen „Bonerewitz“ angekündigt worden war, erfreute das Auditorium mit ihrer wohltemperierten und glasklaren Stimme und trug „vier eher unbekannte Lieder“ von Clara Schumann vor, während Ehemann Alexander sie auf dem Flügel begleitete. Wobei „Mein Stern“ dem andächtig lauschenden Publikum zu Konzertende als Zugabe quasi „geschenkt“ wurde. Dieses bedankte sich mit frenetischem Beifall.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg