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Eine Fitness-Station für die Pause

Bad Nenndorf / Förderverein Eine Fitness-Station für die Pause

Erst Physik, jetzt Freizeitsport: Nachdem der Förderverein des Gymnasiums Bad Nenndorf im vergangenen Jahr eine hohe Summe in spezielle Experimentierkästen gesteckt hat, steht für dieses Jahr als große Einzelinvestition die Anschaffung von Fitnessgeräten für das Schulgelände an.

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Schulleiterin Irmtraud Gratza-Lüthen (vorne Mitte) und der Vorstand des Fördervereins präsentieren die Experimentierkästen für das Fach Physik.

Quelle: kle

Bad Nenndorf (kle). So jedenfalls ist es im Haushaltsplan für 2012 vorgesehen, den die Vereinsmitglieder einstimmig beschlossen haben. Der Gesamtetat beläuft sich auf 76 000 Euro.

Viele waren es allerdings nicht, die an der Sitzung am Donnerstag teilnahmen; gerade sieben der mehr als 500 Mitglieder hatten sich in der Caféteria der Schule eingefunden. „Das ist wohl ein Trend der Zeit, dass das Engagement nicht steigt, sondern fällt“, so der erste Beirat Walter Wever. „Dennoch sind wir ein Verein, der über viele Einnahmen verfügt“, mit denen sich glücklicherweise viel erreichen lasse.

Dazu gehören unter anderem die zweimal 24 Experimentierkästen für Physikschüler der Sekundarstufe II im Wert von insgesamt 23 000 Euro, die damit die größte Einzelanschaffung des vergangenen Haushaltsjahrs darstellen. Die Kästen sollen den Schülern speziell für die Abiturprüfung neue Möglichkeiten bieten. Auch andere Geräte aus dem Bereich Physik und Chemie, die zum Teil mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel hatten, wurden ersetzt, wie Geschäftsführer Lothar Ebelung-Brand in seinem Jahresrückblick berichtete.

Für das neue Jahr stehen außer der üblichen finanziellen Unterstützung für Kurse, Klassenfahrten und zahlreiche Aktionen an. Unter anderem soll eine neue Fitness-Station auf dem Schulgelände entstehen. Kostenaufwand: 20 000 Euro.
Die Idee sei daraus entstanden, erzählte Schulleiterin Irmtraud Gratza-Lüthen, „dass wir zu wenig anbieten, dass die Schüler in den Pausen nach draußen gehen.“ Die Fitness-Station soll das ändern.

Ein kleines Problem gehe allerdings mit der öffentlichen Zugänglichkeit des Geländes einher: „Eigentlich sind die Geräte ja nicht öffentlich, aber wir können auch keinen Zaun aufstellen“, der würde nämlich etwa noch einmal so viel kosten wie die komplette Station. Daher hoffe sie nun, dass Passanten die Wertsteigerung des Geländes entsprechend würdigten und es „nicht weiterhin als Hundeklo benutzen“. Schon jetzt sei es Schülern aus diesem Grund zum Teil unmöglich, die Wiese ohne Einschränkungen zu nutzen.

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