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Bad Nenndorf Eine neue Heimat für die „geliebten Steine“
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Eine neue Heimat für die „geliebten Steine“
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18:03 02.07.2009
Immer schön mitschreiben: Bildhauer Peter Lechelt und Steinmetzin Jennifer Meyer mit den SN-Kinderreportern Antonia Stuchlik, Leonie Schwiezer, Anna-Marie Trost, Isabell Trost und Anna-Lena Jürgens am „Glückstropfen“. 

Schon bei der Ankunft hinter dem Landgrafenhaus sind die fünf Mädchen und der Junge mittendrin im Alltag eines Bildhauers. Vor dem Eingang zum Atelier steht ein kleiner Transportwagen mit einer hellen Sandsteinplatte: zehn Zentimeter dick und einen Meter breit. „Das passt gerade so durch die Tür“, sagte Bildhauer Peter Lechelt. Gemeinsam mit Steinmetz-Lehrling Alexander Reich und einem weiteren Helfer musste er die 185 Kilo schwere, zukünftige Gedenktafel über die mit Holzbalken ausgelegte Schwelle  hieven. Wenn die drei Männer dabei eine Ecke abbrechen, sind die mehr als 200 Euro für das Material verloren. Ein Auftraggeber aus Haste möchte aus der Platte einen Gedenkstein für seinen verstorbenen Vater machen lassen.

Seit einem halben Jahr hat Lechelt seine 52 Quadratmeter große Werkstatt im Untergeschoss des Landgrafenhauses am Rande Kurparks. Ringsum verteilt stehen Zeugnisse seines Wirkens. Viele der Skulpturen und Figuren stammen  aus dem „Garten der geliebten Steine“ an der Paschenburg, den Lechelt vor zehn Jahren geschaffen und mittlerweile wieder aufgegeben hat. Der 1955 in Hannover geborene gelernte Steinmetz und studierte Bildhauer möchte auch in Bad Nenndorf einen ähnlichen Anziehungspunkt für Kunstinteressierte aufbauen. Schon viele Stationen liegen hinter Lechelt, der wie sein Vater eigentlich Kaufmann werden sollte. „Aber ich war schon immer ein Träumer. Das ist ja auch wichtig für einen Künstler.“ So ging er als Schüler ohne das Wissen der Eltern zum Arbeitsamt. Von den Vorschlägen entschied er sich für den Steinmetz.

1972 bestand er die Ausbildungsprüfung und gründete das „Ricklinger Werkhaus“. Er bewarb sich mit Erfolg für die Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und wurde nach acht Semestern ein „Meisterschüler“. Er besuchte den Künstlerhof in Groß Hegestorf, gründete dort die Kunstschule Noa Noa. Es folgten zwei Jahre als Stadtbildhauer in Barsinghausen, wo auch seine „Lieblingsfigur“ steht: die Papagena aus Mozarts Zauberflöte. 

Den kompletten Bericht lesen Sie in den SN.

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