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Eingewöhnung abgeschlossen

Michael Panitz seit einem Jahr Kommissariatsleiter Eingewöhnung abgeschlossen

Vor etwa einem Jahr hat Michael Panitz den Posten des Kommissariatsleiters in der Kurstadt von Michael-Andreas Meier übernommen. Der 54-Jährige hat sich mittlerweile gut eingelebt: „Ich bin richtig schnell angekommen und wurde gut aufgenommen“, sagt er im Gespräch mit den SN.

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Will noch eine Weile bei der Bad Nenndorfer Polizei bleiben: Michael Panitz.

Quelle: js

Bad Nenndorf. Ganz unbekannt ist ihm das Bad Nenndorfer Kommissariat allerdings nicht gewesen, hatte er doch schon in 2003 für ein halbes Jahr bei der hiesigen Polizei gearbeitet. „Das Betriebsklima war damals schon sehr angenehm“, so Panitz. Da er viele alte Kollegen noch kannte, fiel es ihm entsprechend leicht, sich einzuleben. Neben der Eingewöhnung stand für den neuen Leiter außerdem der baldige Umzug der Polizei in den Rewe-Komplex im Fokus.
Die gut 40 Polizisten, die unter dem Kommando von Panitz stehen, haben ein relativ ruhiges Jahr mit ihrem neuen Chef erlebt. Lediglich die hohe Anzahl von Einbrüchen zu Anfang des Jahres habe die Beamten auf Trab gehalten. „Insgesamt ist es aber wieder ruhiger geworden“, sagt der Kommissariatschef. Das sei durch höhere Präsenz und mehr Kontrollen der Polizei sowie durch die Sensibilisierung der Bevölkerung gelungen.

Verbesserungen möglich

Auch im Verkehrsbereich lasse sich das eine oder andere verbessern. Entsprechende Gespräche mit der Nenndorfer beziehungsweise Rodenberger Verwaltung laufen. Hinter den fünf tödlichen Verkehrsunfälle, die in diesem Jahr bereits in den Zuständigkeitsbereich der Bad Nenndorfer Polizei fallen, stecke allerdings keine Systematik. „Da gab es nichts, was wir mit Prävention oder Kontrollmaßnahmen hätten ändern können, das waren Verkettungen unglücklicher Umstände“, erklärt Panitz.
Ein Fall hat allerdings Spuren bei der Belegschaft hinterlassen. Ende März hat ein 61-jähriger Bad Nenndorfer seine Ehefrau mit gefüllten Glasflaschen fast zu Tode geprügelt (wir berichteten). „Da sind wir alle näher zusammengerückt, um diese Lage zu bewältigen“, erinnert sich Panitz.
Beim Blick nach vorn richtet sich das Augenmerk derzeit auf den 5. August. Auch wenn bislang nichts darauf hindeutet, dass Nazis zum sogenannten Trauermarsch in der Kurstadt aufmarschieren werden, ist die Polizei entsprechend vorbereitet. Panitz selbst wird den Einsatz der Bad Nenndorfer Beamten leiten. „Ich bin nicht nur ans Büro gefesselt“, kommentiert der 54-Jährige lächelnd.
Ambitionen, noch einmal größere Einsatzlagen zu leiten beziehungsweise Bad Nenndorf wieder zu verlassen, hegt Panitz derzeit eher weniger, „Das Ende ist ja bereits in Sicht“, sagt er und verweist darauf, dass in sechs Jahren seine Dienstzeit bei der Polizei planmäßig vorbei ist.

js

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