Bad Nenndorf (bab). Infiziert von der Bürgerbus-Idee hatte Pieter Wiese in der Gründungsphase des Nenndorfer Personentransports sofort seine Unterstützung angeboten.
Der Ringverkehr zur Ergänzung des Öffentlichen Nahverkehrs kann Wieses Kompetenzen gut gebrauchen. Denn der 61-Jährige ist ein Pionier in alternativen Mobilitätskonzepten. In Clausthal Zellerfeld habe er im „ersten Bürgerbusverein Niedersachsens“ seinen Enthusiasmus entwickelt.
„Einmal Bürgerbus, immer Bürgerbus“, sagt Wiese, der die Ehrenamtskarte von Kurt Junior, Allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, überreicht bekam. Als der Barsinghäuser hörte, dass Bad Nenndorf den Bürgerbus-Verein ins Leben ruft, hat er den Faden aus Clausthal wieder aufgenommen.
Inzwischen ist der Chemotechniker, der für die Uni Hannover arbeitet, für „den ganzen Schriftkram“ zuständig, kümmert sich um alles, was am Computer gemacht werden muss, entwirft mit den Fahrern die Dienstpläne und sitzt selbst regelmäßig am Lenkrad.
Junior, der zudem Geschäftsführer des Vereins ist, freut sich auch darüber, dass Wiese noch Unterstützung mitgebracht hat. Auch die Ehefrau des Barsinghäusers, Erda-Gudrun Wiese, ist Mitglied im Verein geworden.
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