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Schmidt steht bald vor Hindernissen

Rollstuhl-Test in Bad Nenndorf Schmidt steht bald vor Hindernissen

Die Einwohner der Kurstadt sind aufgerufen, die schlimmsten Stolperfallen und Hindernisse für gehbehinderte Menschen zu benennen.

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Zu schmale Gehwege, Gullydeckel, die aus dem Asphalt ragen, Treppen an Ladeneingängen und lückenhaftes Kopfsteinpflaster sind nur einige Beispiele für Stellen, die körperlich eingeschränkten Menschen erhebliche Schwierigkeiten bereiten können.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Dies soll der Vorbereitung einer Aktion dienen, bei der Verwaltungschef Mike Schmidt mit Vertretern des SoVD und des Behinderten- und Seniorenbeirates die Stadt auf Barrierefreiheit testet. Schmidt wird sich am Dienstag, 12. April, für zwei Stunden in einen Rollstuhl setzen, um eine zuvor festgelegte Route abzufahren. Damit beteiligen sich die Interessenvertretung älterer und behinderter Nenndorfer und der SoVD an dem Projekt „Barrierefreie Stadtplanung“ der Aktion Mensch.

Soviele Punkte wie möglich mit einbeziehen

Die Route legt der Beirat anhand der eingesandten Problemstellen fest – die ganze Stadt kann die Gruppe binnen 120 Minuten nicht abklappern, aber Beiratsvorsitzender Klaus-Dieter Salzbrunn möchte so viele Punkte wie möglich in eine machbare Strecke einbeziehen. Schmidt soll versuchen, so gut es geht, allein mit dem Rollstuhl über die Hindernisse zu kommen. Nur im Bedarfsfall helfen ihm seine Begleiter.

Bis es so weit ist, bittet der Beirat um Hinweise auf Problemzonen in der Stadt: Wo drohen Stolperfallen, wo kommen Gehbehinderte nicht weiter, wo täte eine Rampe gut? Denn Ziel ist es, die „Juckepunkte“, wie Salzbrunn es formulierte, sukzessive entfernen zu lassen. Er nimmt die Hinweise unter Telefon (05723) 2253 entgegen.

Im Mai sind bundesweite Präsentationen geplant

Aktion Mensch propagiert mehr Bürgerbeteiligung mit diesem Projekt. Dies schreibt der Verein selbst: „Die Praxis heutiger Bürgerbeteiligung, die im besten Fall in Form öffentlicher Anhörungen stattfindet, verläuft allzu oft frustrierend, weil Einzelinteressen von der Verwaltung meist nicht berücksichtigt werden.“ So blieben Kenntnisse und Erfahrungen der Bürger häufig unberücksichtigt, und es entstünden Planungen, die mehr verhindern als ermöglichen. Im Mai sind bundesweit Präsentationen zu dem Thema geplant. SoVD und Beirat wollen dann auf dem Bad Nenndorfer Wochenmarkt einen Stand aufbauen und die Ergebnisse der Bereisung mit Schmidt präsentieren. gus

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