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Einzelhandel bevorzugt

Umsiedlung der Polizei Einzelhandel bevorzugt

Der Umzug der Polizei von der Sparkasse in das Gebäude der Part AG an der Kurhausstraße ist beschlossene Sache. Im Sommer nächsten Jahres wollen die Beamten mit Sack und Pack die neuen Räumlichkeiten beziehen. Was indes aus der alten Bleibe der Polizisten wird, in deren Besitz das Kreditinstitut nach wie vor ist, steht noch in den Sternen.

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Bad Nenndorf. Jörg Nitsche, Pressesprecher der Sparkasse Schaumburg, spricht davon, dass das Unternehmen derzeit ein Nutzungskonzept erstellt. „Wir planen in verschiedene Richtungen.“ Noch sei nichts spruchreif, Gespräche mit etwaigen Interessenten habe es auch noch nicht gegeben. „Wir haben ja auch noch ein wenig Luft und ein knappes Jahr Zeit“, befand der Pressesprecher.

  Möglicherweise eigenen sich die Räume der Polizei, die sich über mehre Etagen im Gebäude verteilen ja für den Einzelhandel? Henning Jürgens, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Bad Nenndorf (IGBN), hat da seine Zweifel. „Der enge Eingangsbereich im Erdgeschoss macht es etwa einem Bekleidungsgeschäft schwierig“, so der IGBN-Vorsitzende. Die oberen Stockwerke könnten allerdings als Büroräume dienen. „Leer stehen wird das Gebäude aber sicher nicht“, ist sich Jürgens sicher.

 Auch Stadtdirektor Mike Schmidt glaubt daran, dass die Sparkasse eine zufriedenstellende Lösung findet. Infolge des Planungsprozesses hat die Verwaltung ihre Wünsche an die Sparkasse herangetragen, was an der Hauptstraße 16 passieren könnte. Schmidt bevorzugt im Erdgeschoss die Ansiedlung von Einzelhandel.

 „Das sollte im Fokus stehen“, betonte Schmidt. Allerdings müsse man sehen, „inwieweit man das auf der zur Verfügung stehenden Fläche realisieren kann“. In den oberen Etagen könnten – deckungsgleich mit der Ansicht von Jürgens – Büroräume installiert werden.

 Bedenken hinsichtlich einer etwaigen Konkurrenzsituation um Mieter infolge der bevorstehenden Sanierung des Kurhauses im kommenden Jahr hat Schmidt nicht. Grundsätzlich freue die Stadt sich über jede Ansiedlung von Gewerbe. Es gebe viele Interessenten, die jedoch eine gewisse Größenordnung haben wollen, „die wir nicht immer bieten können“, sagt der Stadtdirektor.

 Möglicherweise eigne sich ja die Fläche der Sparkassenimmobilie genau für solche Vorhaben. „Da wird es keine Konkurrenz geben, im Gegenteil: Kurhaus und ehemaliges Polizeihaus werden sich wunderbar ergänzen“, versichert Schmidt.

js

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