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Elternbefragung soll Entscheidungshilfe bieten

Bad Nenndorf / Betreuungsbedarf Elternbefragung soll Entscheidungshilfe bieten

Um den Betreuungsbedarf für Kinder in Krippe und Kindergarten zu ermitteln, hat die Samtgemeinde Nenndorf eine Elternbefragung gestartet. 562 Fragebögen sind an Eltern und Erziehungsberechtigte verschickt worden, deren Kinder zwischen dem 1. Oktober 2007 und heute geboren wurden. Die Bögen sollen bis zum 30. Oktober zurückgegeben werden, teilt die Verwaltung mit.

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Ob der evangelische Kindergarten ein Krippe bekommt, ist offen.

Quelle: kil

Von Kirsten Elschner

Bad Nenndorf. Die Befragung soll auch eine Entscheidungshilfe für das Projekt der Evangelischen Kirche bieten, erklärt Kurt Junior von der Samtgemeindeverwaltung. Wie berichtet, hat die Samtgemeinde Fördergelder für eine Krippengruppe plus Bewegungsraum im evangelischen Kindergarten Bad Nenndorf verloren. Aufgrund verzögerter Bearbeitung des Bauantrages durch die Kommune und den Landkreis sind die Förderungsmittel des Bundes in Höhe von 217.000 Euro verloren gegangen.

Für den Erhalt der Fördermittel hätte der Bau bis zum 31. Dezember fertig werden müssen. Die Bauzeit, so Junior, betrage aber rund neun Monate. Nun könnte ein anderes Förderprogramm „einspringen“. Die Höhe der Mittel sei dabei aber geringer, sodass eine Finanzierungslücke von 106.000 Euro entstehen würde. Die Kirche habe angefragt, ob die Samtgemeinde diese Kosten tragen könne. Die Politik sei sich darüber nicht gleich einig geworden. Bevor eine Entscheidung getroffen werde, wolle man zunächst den Betreuungsbedarf ermitteln, um herauszufinden, ob zusätzliche Krippenplätze überhaupt nötig sind. „Allerdings eilt es“, teilt Junior mit. Der Antrag auf Fördermittel müsste bis Ende November eingereicht werden.

Im Anschreiben an die Eltern heißt es: „Mehr und mehr ist festzustellen, dass der Betreuungsbedarf für die Kinder in den Kinderkrippen und Kindergärten einem starken Wandel unterzogen ist.“ Der Betreuungsbedarf stelle sich sehr unterschiedlich dar, sodass das vorhandene Angebot in der bestehenden Form nicht mehr ausreichend und zeitgemäß sei. Die Berufstätigkeit beider Elternteile sowie der Wiedereinstieg ins Berufsleben forderten in vielen Fällen zum Teil ganztägliche oder flexible Betreuungszeiten.

Von der Elternbefragung erhofft sich die Samtgemeinde einen möglichst realistischen und konkreten Überblick über den Bedarf.

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