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Endlich weg mit der „Ruine“

Zentrum für Alternativmedizin Endlich weg mit der „Ruine“

Sollte das Vorhaben wirklich in die Tat umgesetzt werden, wäre es wohl ein echter Glücksfall für Bad Nenndorf. Auch Vertreter aus Wirtschaft, Tourismus und Gesundheitsbranche stehen dem geplanten Zentrum für Alternativmedizin auf dem Harms-Gelände überwiegend positiv gegenüber.

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Das geplante Zentrum für Alternativmedizin ist ein heiß diskutiertes Thema unter den Bürgern.

Quelle: rg

Bad Nenndorf.  Doch was sagt eigentlich die Bevölkerung zu dem 150-Millionen-Euro Projekt? Die SN haben nachgefragt.

Cornelia Meier (56) aus Haste hat nichts gegen ein Zentrum für Alternativmedizin einzuwenden, hadert aber mit der Standortwahl. „Da ich gerade vom Thermalbad komme – dort wäre doch ein guter Ort für so ein Projekt gewesen, dann wäre es für alle gut erreichbar“, sagt sie. Jonny Janßen (67) hingegen freut sich, dass auf dem Hamrs-Gelände „endlich was passiert und die Ruine wegkommt“.

Manfred Seinsch ist weniger optimistisch. Der 61-jährige Nenndorfer ist nicht nur angesichts der offenen Fragen nach der Kontamination des Geländes skeptisch. „Wenn man das Zentrum baut, darf es nicht nur für die Reichen sein“, sagt er. Allerdings sei es „gut, dass dieser Schandfleck endlich verschwindet“.

Auch wenn noch längst nicht alle Fragen zum immensen Bauprojekt geklärt sind, scheinen sich die Befragten zumindest in einem Aspekt einig zu sein: Die jetzige „Ruine“ an der B 65 soll endlich verschwinden. js

Manfred Seinsch (61), Bad Nenndorf: „Ich halte da eigentlich nicht viel von. Man weiß ja gar nicht, wie viel Gift da noch im Boden liegt. Und wer muss am Ende das Abtragen des Giftes bezahlen? Ich hoffe, nicht der Steuerzahler.“

Rainer Gärtner (68), Bad Nenndorf: „So ein Projekt garantiert viel Gewerbesteuern für Bad Nenndorf. Doch man muss aufpassen, dass auch alle Nenndorfer etwas davon haben.“

Cornelia Meier (56), Haste: „Das Zentrum wird zu weit außerhalb liegen. Man hätte es bei den Bauarbeiten am ehemaligen Plus-Gebäude integrieren können. Dann wäre die Gesundheitsförderung an einem Punkt.“

Jonny Janßen (67), Bad Nenndorf: „Das ist wie ein Sechser im Lotto. Ein wenig skeptisch bin ich schon, aber ich hoffe, dass es was wird. Das Gelände liegt ja schon so viele Jahre brach.“

Werner Tatge (77), Bad Nenndorf: „Solche Vorhaben wie ein Hubschrauberlandeplatz schreckt die Leute natürlich erstmal auf. Aber ich finde es gut, dass dieser Schandfleck endlich weg kommt.“

Christa Sanke (84), Bad Nenndorf: „Ein Facharztzentrum würde Bad Nenndorf richtig aufwerten. Außerdem ist es schön, dass diese Ruine an der B65 endlich wegkommt.“

Marlis Kuckelsberg (72), Barsinghausen: „Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass das Projekt so umgesetzt wird, wie man es sich gerade vorstellt. Aber Probieren geht über Studieren.“

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