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Bad Nenndorf Endstation für Lehrke
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Endstation für Lehrke
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00:16 09.11.2016
Ingenieur Arne Malkowski (links) und Wolfgang Lehrke freuen sich über den neuen Unterstand. Quelle: js
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Rehren

Eigentlich sei seine Zeit als Bürgermeister bereits mit Ablauf der vergangenen Wahlperiode am 31. Oktober abgelaufen, sagte der gut gelaunte Lehrke. Doch solange wie kein neuer Bürgermeister gewählt ist, bleibt der Sozialdemokrat geschäftsführend im Amt. Die konstituierende Ratssitzung ist am morgigen Dienstag. Es sei doch „eine schöne Aufgabe“ die neuen Buswartehäuschen quasi zum Abschied einzuweihen. Zwei identische Exemplare können fortan jeweils in Rehrwiehe sowie Nordbruch genutzt werden. Die ausgemauerten Fachwerkkonstruktionen passen „zum dörflichen Charakter“, ist sich Malkowski sicher. Auch Lehrke freut sich über die Verschönerung des Ortsbildes. „Endlich sind die hässlichen, abgängigen Betonklötze aus den sechziger Jahren weg.“

 Und das zu einem Spottpreis. Denn das Land Niedersachsen fördert dank des ÖPNV-Konjunkturprogramms 2010 Dreiviertel der Gesamtkosten von knapp 80000 Euro. Doch damit nicht genug, auch der Landkreis bezuschusste die Arbeiten mit weiteren 15 Prozent, weswegen die Gemeinde am Ende nur ungefähr 8000 Euro zahlen musste. Das Geld ist gut angelegt, denn neben den beiden Wartehäuschen wurden außerdem vier Haltestellen im Bereich Rehren auf Vordermann gebracht und barrierefrei umgebaut. Dazu gehörte etwa die Anhebung der Bordsteine auf jeweils 18 Zentimeter, sodass Rollstuhlfahrer problemlos in einem Niedrigflurbus einfahren können, dessen Einstieg auf diese Höhe abgesenkt werden kann. Zusätzlich sorgen taktile Leitelemente dafür, dass blinde Menschen mit ihrem Sehstock den Einstieg zum Gefährt leichter finden.

 Die vorletzte Amtshandlung Lehrkes war indes weniger erfreulich. Denn wie der SPD-Politiker berichtet, sind innerhalb kurzer Zeit mehrmals im Zuge der Dorferneuerung gepflanzte Klematis an Laternen der Nordbrucher Straße von Unbekannten herausgerissen worden. „Das ist eine Sauerei“, schimpft Lehrke, der die Vorfälle der Polizei gemeldet hat. js

Das Bad Nenndorfer Hallenbad ist am Freitagabend zur Wiege einer neuen Schwimmdisziplin geworden: Die DLRG stellte dort den ersten Weltrekord im Staffel-Rettungsschwimmen auf. 316-mal 25 Meter legten 50 Schwimmer auf drei Bahnen mit einer 75-Kilo-Puppe im Arm zurück.

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