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Bad Nenndorf Enorm bereichernd
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00:17 06.09.2017
Die Besucher lassen sich jüdische Leckereien wie israelischen Strudel oder Piroschki mit diversen Füllungen schmecken. Quelle: ar
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BAD NENNDORF

Die Besucher genossen ein großes Büfett mit Leckereien der jüdischen Küche. Eine Ausstellung im oberen Teil des Gebäudes zeigte Details über die Arbeit von Mashav (Zentrum für Internationale Zusammenarbeit des Außenministeriums des Staates Israels).

 Vereinsvorsitzende Marina Jalowaja wertete den großen Zuspruch als Zeichen dafür, dass die Gemeinde sich inzwischen zu einem wertvollen Teil Schaumburgs entwickelt hat. Man pflege ein offenes Verhältnis zu anderen Religionen und sorge für Bedingungen, die für ein jüdisches Leben notwendig seien.

 Helma Hartmann-Grolm betonte als Vertreterin von Landrat Jörg Farr, wie sehr das Judentum in Deutschland an Bedeutung gewonnen habe. Es gebe viel mehr Verbindendes als Trennendes. Bürgermeisterin Marlies Matthias bezeichnete den Kulturtag als große Bereicherung der Kurstadt.

 Mashav geht auf die Initiative der Außenministerin Golda Meir zurück, die 1958 bei einem Afrikabesuch die großen Herausforderungen dieses Kontinents erkannt hatte. In mehr als 130 Ländern engagiert sich die Initiative mit internationalen Organisationen und Kooperationen des Nahen Ostens für eine gemeinsame Entwicklungsarbeit.

 Es werden zum Beispiel Bildungs- und Gesundheitssysteme entwickelt, Bewässerungstechniken nahe gebracht oder auch Projekte zur Gleichberechtigung von Frauen eingesetzt. ar

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