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Beermann: Keine Syrien-Lösung ohne Assad

Entenessen der CDU Beermann: Keine Syrien-Lösung ohne Assad

Gut 80 Teilnehmer sind der Einladung der Bad Nenndorfer CDU zum Entenessen gefolgt. Am Freitagabend stand im Schaumburger Hof in Horsten die Flüchtlingskrise im Mittelpunkt.

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Maik Beermann.

Quelle: gus

Bad Nenndorf/Horsten. „Das Jahr 2016 wird ein Schicksalsjahr für Europa, aber auch ein Schicksalsjahr für Deutschland“, sagte Gastredner Maik Beermann. Krieg, Terror und Flüchtlingskrise seien Herausforderungen, die ständig neue Aufgaben mit sich bringen, betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete. Er forderte nationale Lösungen, sollte es zu keiner europäischen Einigung kommen.

 „Wenn wir noch einmal 1,1 Millionen Flüchtlinge bekommen, wird es Probleme geben“, so Beermann. Sein Wunsch ist, dass die dezentrale Unterbringung weiter gelingt, doch dies werde schwer, sollten noch einmal so viele Asylbewerber nach Deutschland kommen wie 2015. Überdies dürfte sich dann die Integration erschweren.

 Muslimische Männer sollen ihre Frauen nicht unter die Burka zwingen. Hier gelte das Grundgesetz, nicht die Scharia. „Wer das nicht akzeptiert, der passt nicht zu uns“, sagte Beermann und erntete dafür spontanen Applaus.

 Weitere sichere Herkunftsstaaten seien ein wichtiger Schritt. Dies signalisierte Migranten von dort, dass sie in Deutschland keine Chance auf Asyl haben, was wiederum viel Arbeit im Land sparen würde. „Der Aspekt Familiennachzug ist schwierig“, räumte Beermann ein. Doch die Regierung dürfe nicht fördern, dass Familien ihre Kinder vorschicken, um später nachreisen zu können. „Wir brauchen eine Begrenzung des Flüchtlingszustroms“, betonte Beermann. Dazu sei ein Ende des Syrienkrieges nötig. Und dieser Konflikt sei nicht ohne Wladimir Putin und auch nicht ganz ohne Baschar al-Assad zu beenden.

 „Wir schaffen das hier in Bad Nenndorf“, sagte CDU-Stadtverbands-Chefin Marlies Matthias mit Blick auf die Integration der Zuwanderer. Sie dankte allen ehrenamtlichen Helfern, die sich dieser Aufgabe widmen. Die Stadt plane bei der Flüchtlingsarbeit mit Weitsicht. Aus der Lokalpolitik gab Matthias bekannt: „Die Ampel an der Gehrenbreite wird kommen.“ Außerdem werde die Stadt WLAN-Hotspots einrichten sowie Kamp- und Parkstraße sanieren.

 gus

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