Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Entscheidung vertagt

Barrierefreie Kurstadt Entscheidung vertagt

Der Seniorenbeirat hatte sich mit Stadtdirektor Mike Schmidt prekäre Stellen in der Kurstadt angeschaut, wo Rentner oder Personen mit Handicap beispielsweise Probleme haben, die Straße zu überqueren. Zwei Maßnahmen, die von dieser Liste übrig geblieben sind, wurden nun im Bauausschuss diskutiert.

Voriger Artikel
Klarheit für Eltern
Nächster Artikel
Landkreis verweist auf geltendes Recht

Symbolbild

Quelle: Archiv

Bad Nenndorf. Das Ergebnis ist, dass jene Stellen nochmals inspiziert werden. Zum einen sollte unmittelbar an der Treppe zum Café Andria ein barrierefreier Übergang über die Kurhausstraße entstehen. Dazu sollten die sich gegenüberliegenden Borden auf einer Länge von zwei Meter abgesenkt werden. Für eine direkte Zuwegung von der Kurhausstraße zum Parkplatz Therme sollte laut Verwaltungsvorschlag in dem Pflanzstreifen dazwischen auf einer Breite von einem Meter ein gepflasteter Weg entstehen. Insgesamt hätte das Vorhaben etwa 9000 Euro gekostet.

Doch den Ausschussmitgliedern widersprach beispielsweise der Gedanke, dass dafür zwei Parkplätze an Therme wegfallen würden. Heinrich Steding (CDU) habe zwar Verständnis für das Anliegen des Seniorenbeirats, sei aber kein Freund davon „eine erst sanierte Straße jetzt schon wieder anzufassen“. Außerdem sei 25 Meter Richtung Rewe beziehungsweise Therme bereits ein barrierefreier Übergang möglich, sagte Herbert Kruppa (SPD). Die Politiker waren sich allerdings in dem Fakt einig, dass eine Querung etwas weiter nördlich, etwa auf Höhe des Mahnmals, durchaus Sinn mache.

Bordabsenkung für 7500 Euro

Außerdem stand eine barrierefreie Querung an der Kreuzung Kreuzstraße/Horster Straße zur Debatte. Auch dort sollten laut Verwaltungsvorschlag die Borden abgesenkt werden, Kostenpunkt: 7500 Euro. Steding bemängelte die Länge der Strecke, die ein gehandicapter Fußgänger beziehungsweise ein Rollstuhlfahrer zurücklegen müsste. „Das würde nur mit Fußgängerüberweg Sinn machen, da man sonst für sich und für andere eine Gefahr darstellt“, befand Steding. RalphTegtmeier (SPD) wies allerdings daraufhin, dass eine Querung aufgrund der Gegebenheiten nur an dieser Stelle Sinn mache. Bauamtsleiterin Annette Stang machte den Vorschlag, dem Gutachter, der gerade das Verkehrsgutachten für die Kurstadt erstellt, auf die entsprechende Stelle hinzuweisen und Lösungsmöglichkeiten einzufragen. Damit zeigten sich die Gremiumsmitglieder zufrieden, die die Kreuzung außerdem noch selbst inspizieren wollen. js

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg