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„Erdstoß“ mit Folgen

Bad Nenndorf „Erdstoß“ mit Folgen

Für eine groß angelegte Katastrophenschutzübung kommen am Sonnabend, 11. Oktober, Mitglieder des Arbeiter-Samariter-Bundes in Bad Nenndorf bei der Straße Am Haster Bach und in Barsinghausen am Klosterstollen zusammen.

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Quelle: SN

Bad Nenndorf. Rund 400 Mitwirkende und knapp 100 Fahrzeuge aus ganz Niedersachsen sollen an der Übung beteiligt sein, kündigt der ASB an. Unterstützung kommt von den örtlichen Feuerwehren.

 Das Szenario: ein Schulbus-Unfall und ein Unglück im Besucherbergwerk nach einem Erdstoß. Ein solches Ereignis sei zwar durchaus unwahrscheinlich, eigne sich aber bestens für eine entsprechende Übung.

 Dem Szenario zufolge wird das Deister-Umland am späten Vormittag von mittelstarken Erderschütterungen heimgesucht. In der Folge werden in Barsinghausen zwei Schulklassen mit 40 Kindern im Besucherbergwerk Klosterstollen vermisst, und in Bad Nenndorf sind an der Straße Am Haster Bach ein Schulbus und ein Pkw verunglückt.

 Etwa 30 Kinder werden dabei zum Teil schwer verletzt, einige sind eingeklemmt, lautet die „Drehbuchanweisung“. Die ASB-Mitglieder müssen sich im Laufe der Übung um die „Verletzten“ kümmern und zudem mit der Rettungshundestaffel nach fortgelaufenen Kindern suchen.

 Unter den mehr als 60 ASB-Fahrzeugen befinden sich außer elf Rettungswagen, zwölf Krankenwagen und mehr als 25 Mannschaftstransportwagen außerdem etwa 15 Feuerwehrfahrzeuge, erklärt der ASB. Denn die rund 200 beteiligten Samariter werden von rund 65 Feuerwehrleuten der Feuerwehren Barsinghausen, Bad Nenndorf und Haste unterstützt.

 Der ASB weist darauf hin, dass die Absicherungen an den Übungsorten mit Flatter- und Absperrband von Privatleuten nicht durchbrochen werden dürfen, da sie reale Gefahrenstellen auf dem Übungsgelände absperren. kle

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