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Erinnern für eine bessere Zukunft

Reichspogromnacht Erinnern für eine bessere Zukunft

In Erinnerung an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 haben Vertreter der Stadt, des Bündnisses „Bad Nenndorf ist bunt“, der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, der jüdischen Gemeinde sowie des Gymnasiums Bad Nenndorf zusammen mit Gästen am Montag eine Gedenkstunde am jüdischen Mahnmal abgehalten.

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Quelle: kle

Bad Nenndorf (kle). Unter anderem Ludmilla Nekrasova von der jüdischen Gemeinde gab den bewegenden Bericht über einen zehnjährigen Jungen wieder, der während der Zeit des Nationalsozialismus systematisch ausgegrenzt und so niedergemacht wurde, dass er sogar an Selbstmord dachte. Viele sagten ihr heute, sie solle die Vergangenheit ruhen lassen, das seien jetzt andere Zeiten. „Aber haben wir wirklich Hass und Fremdenfeindlichkeit überwunden?“, fragte sie in die Runde. Immer wieder gebe es Nachrichten über geschändete jüdische Friedhöfe, in Dresden gingen die Leute gegen Ausländer auf die Straße.

 Auch Paulo Frevert und Sophie Malchau (Bild) vom GBN, die von ihrem Besuch im Konzentrationslager in Auschwitz berichteten, erinnerten daran, dass die Verbrechen damals „von Menschen an Menschen“ begangen wurden. „Sie können sich also wiederholen“, mahnte Sophie. Alle müssten daher zusammenstehen, so Nekrasova, „damit unsere Kinder in einem toleranten Land aufwachsen können“.

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