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Erinnerungen pflegen, Verdrängtes ausmisten

Vortrag einer Physiotherapeutin Erinnerungen pflegen, Verdrängtes ausmisten

„So wie ein Haus ab und zu einen Frühjahrsputz braucht, braucht auch unser ,Seelen-Haus‘ ab und zu eine Grundreinigung“, glaubt Margret Möller, Krankengymnastin und Physiotherapeutin aus Wunstorf.

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Margret Möller (rechts) gibt ihren Gästen nicht nur etwas zum Nachdenken auf den Weg. Bei den Lockerungsübungen gibt es auch viel zu lachen.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Bad Nenndorf. Um diese nötige, wenn auch ungeliebte Aufgabe drehte sich ihr facettenreicher Vortrag, den sie auf Einladung der Nenndorfer Frauenbeauftragten, Ingela Steege, aus Anlass des Weltfrauentags im Vereinsheim gehalten hat. Wie in den Vorjahren stieß das Angebot auf große Resonanz, um die 50 Besucherinnen hatten sich dafür im großen Saal eingefunden.

Möller blieb bei der Frühjahrsputz-Metapher und streifte mit ihren Gästen gedanklich durch alle Räume – von der „Rumpelkammer“, in der Verdrängtes und Ungeliebtes gerne abgeladen werde, bis die Kammer überquillt, bis hin zur Truhe im Wohnzimmer mit den schönen Erinnerungen, die man stets hegen und pflegen sollte. „Es ist schön, sich die Zeit zu nehmen, an Menschen zu denken, die mir etwas bedeuten, ob lebend oder schon tot.“

Erinnerungen an schöne Zeiten wieder hervorzuholen, nannte Möller als eine Möglichkeit, gegen fortwährendes Sorgen und Grübeln anzugehen, das viele noch in der Nacht wachhalte. Ein anderes Gegenmittel sei es, diese Gedanken aufzuschreiben, mindestens 20 Minuten lang, und danach ruhen zu lassen. „Man kann sogar ein Grübeltagebuch führen.“ Ein weiteres gutes Mittel: Bewegung. Sorgen und Belastungen führen zu Verspannungen, Bewegung könne da wahre Wunder bewirken. Passend dazu unterbrach Möller immer wieder ihren Vortrag, um mit ihren Gästen kleine Lockerungsübungen zu machen.

Auch sonst gab es viele Tipps und Tricks für den eigenen Seelen-Putz, dazu wichtige Denkanstöße – und den einen oder anderen weisen Spruch. Jeder, so Möller, sollte sich zwischendurch einmal eine Auszeit gönnen. Ganz nach dem Motto: „Wer die Beine hochlegt, kann sich nicht verlaufen.“ kle

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