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Bad Nenndorf Ermittlungen um angeblichen Zwischenfall bei Nazidemo
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Ermittlungen um angeblichen Zwischenfall bei Nazidemo
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00:21 20.04.2015
Auch wenn es bei den Demos in Bad Nenndorf weitgehend friedlich zugeht, geraten immer wieder Polizisten und Demonstranten aneinander. Quelle: pr.
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Bad Nenndorf

Dass Ermittlungen in einem Fall so lange andauern, könne durchaus vorkommen, erklärte Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig auf Anfrage. Ungewöhnlich ist der Fall in Bad Nenndorf aber allemal. Immerhin sucht die Polizei nicht nur nach einem Täter, sondern ebenso nach einem Opfer.

 Anlass für die Untersuchungen war eine Pressemitteilung der Grünen Jugend Niedersachsen (wir berichteten), wonach ein Mitglied der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) ein Mitglied der Grünen Jugend scheinbar grundlos niedergeschlagen haben soll. Infolge dieses Vorwurfs stellte die Gesamteinsatzleitung selbst Strafanzeige und leitete die Ermittlungen ein, um den Fall aufzuklären.

 Das Problem: Alle bisher Befragten konnten oder wollten zu dem angeblichen Opfer keine Angaben machen. „Wir haben mit der Pressemitteilung einen Anfangsverdacht, brauchen aber natürlich das Opfer als wichtigen Zeugen“, erklärte Dreißig.

 Ein „Zeitlimit“ bis zur Einstellung der Ermittlungen gebe es selbstverständlich nicht. Es werde so lange weiterrecherchiert, bis entweder genügend Beweise für eine Anklage vorliegen oder ein toter Punkt erreicht wird, an dem klar ist, „dass sich nichts Neues mehr ergibt“. Soweit ist es seitens der Staatsanwaltschaft noch nicht. Als Nächstes steht die Vernehmung eines weiteren Zeugen in Braunschweig an. Finde sich tatsächlich kein Opfer, sei eine bewusste Verleumdung natürlich nicht auszuschließen, wie Dreißig auf Anfrage angab. So etwas nachzuweisen, sei jedoch kaum möglich. kle

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