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Ermittlungen zu Großfeuer eingestellt

Ursache bleibt unklar Ermittlungen zu Großfeuer eingestellt

 Die Ermittlungen zur Ursache des Großfeuers, das im vergangenen Jahr das Gasthaus Hattendorf zerstört hat, sind eingestellt worden.

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Die vom Dach gefallenen Ziegel liegen noch immer vor dem früheren Gasthaus, aus dem Dach sprießt bereits das Unkraut.

Quelle: gus

KREUZRIEHE. Nach Angaben von Staatsanwaltschafts-Sprecher Nils-Holger Dreißig war nicht zu klären, wer das Feuer gelegt beziehungsweise verursacht hat. Denn dass entweder Brandstiftung oder Fahrlässigkeit im Spiel waren, hatten die Ermittler schon früh durchblicken lassen.

Die Untersuchung zog sich enorm lange hin und ist nun vor Kurzem eingestellt worden. Dies ist Dreißig zufolge auch dem Eigentümer mitgeteilt worden. Dieser wiederum wartet noch immer auf ein Abschlussgutachten der Versicherung. Akteneinsicht ist von deren Seite bereits beantragt und von der Staatsanwaltschaft auch genehmigt worden, so Dreißig.

So kommt es, dass die Brandruine, die als nicht reparabel gilt, noch immer in dem Zustand ist, in dem sie sich seit dem 27. Juni 2015 befindet. In den frühen Morgenstunden dieses Tages hatte das Gebäude in Flammen gestanden. 150 Feuerwehrleute waren stundenlang im Einsatz, um den Brand zu löschen. Das Gasthaus hatte da bereits rund zwei Jahre leer gestanden, nachdem der frühere Eigentümer, Martin Hattendorf, in die Insolvenz gerutscht war. Daher kam das Haus bei einer Zwangsversteigerung unter den Hammer.

Der neue Eigentümer sieht sich nun Vorwürfen ausgesetzt, dass er mit den ausbleibenden Aufräumarbeiten an der Brandstelle das Ortsbild negativ beeinflusst. Die Staatsanwaltschaft erklärte ihrerseits, dass sie nichts dagegen einzuwenden hätte, wenn dort Hand angelegt würde, da das Verfahren ja abgeschlossen ist. Doch der Eigentümer sagte gegenüber dieser Zeitung, er müsse auf das Abschlussgutachten der Versicherung warten, da diese den Schaden ersetzen soll. Er hätte dort gern längst Klarschiff gemacht, dürfe dies aber noch nicht tun. Die Länge des Verfahrens sei für ihn äußerst ärgerlich.
Unschön ist die Situation auch für die Gemeinde. Schließlich steht die Brandruine an der Ortsdurchfahrt Kreuzriehes. Ein Haufen zerschlagener Dachziegel und Flatterband verstärken den negativen Eindruck noch. Gemeindedirektor Horst Schlüter musste sich unlängst von Werner Bövers, Lokalpolitiker aus der Nachbargemeinde Hohnhorst, herbe Kritik anhören. Wenn er, Bövers, in Suthfeld das Sagen hätte, dann wäre an dem ehemaligen Gasthaus längst aufgeräumt beziehungsweise das Gebäude abgerissen worden.

Aus Sicht der Kreuzrieher ist die Sache doppelt ärgerlich, zumal an der Ortsdurchfahrt schräg gegenüber noch ein anderer hässlicher Leerstand das Bild trübt. Dort dümpelt eine weitere ehemalige Gastronomie-Immobilie vor sich hin. gus

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