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Erneute Schäden an der Kramerstraße

Bad Nenndorf / Probleme Erneute Schäden an der Kramerstraße

Da dürften bei manchem Anlieger der Kramerstraße böse Erinnerungen wach geworden sein: Das erst im vergangenen Jahr neu verlegte Verbundpflaster hat erneut Schäden offenbart. Doch ein erneuter Austausch ist offenbar nicht zu befürchten.

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Dauerthema Kramerstraße: Sand soll die Wackler befestigen.

Quelle: gus

Von Guido Scholl. Einige lose Steine speziell im oberen Bereich waren registriert worden. Dies erklärte Stadtdirektor Bernd Reese auf Anfrage dieser Zeitung. Er habe sich auch selbst ein Bild vom Schaden gemacht. Um die Wackler wieder zu befestigen, hat die für deren Verlegung zuständige Baufirma Sand auf der Straße verteilt. Dieser soll die Zwischenräume auffüllen. Reese geht davon aus, dass die Mängel damit behoben sind.

 Deutlich komplizierter und teurer war die Reparatur der Schäden, die zum Austausch des Straßenpflasters der Kramerstraße geführt hatten (wir berichteten). Dort und an der Doudevillestraße hatten sich Absenkungen und Verformungen gebildet. Weil die Stadt auch im Gewerbegebiet Bückethaler Landwehr schlechte Erfahrungen mit Verbundsteinen gemacht hatte, kam sogar der Begriff „Bad Nenndorfer Phänomen“ hinsichtlich solcher Dellen auf. Auslöser war nach Worten Reeses der Untergrund gewesen.

 Da die für die erste Pflasterung verantwortliche Baufirma zwischenzeitlich Insolvenz angemeldet hatte, musste die Stadt die Reparatur bezahlen. Bei einer Anliegerversammlung hatte sich die Mehrheit für erneutes Verwenden der Verbundsteine ausgesprochen, wie Reese jetzt noch einmal betonte. Der Rat entsprach dem Bürgerwillen. Die Anlieger mussten nicht selbst für die Reparatur bezahlen, doch auch die insolvente Firma war nicht in Regress zu nehmen.

 Nachdem die Kramerstraße repariert worden war, kam allerdings erneute Kritik auf. So bemängelten Politiker, dass die Bodenwellen („Berliner Kissen“), die die Autofahrer an der Straße abbremsen lassen sollen, nach dem Wiedereinbau zu flach geworden sind. Eine Änderung wurde jedoch abgelehnt. Das jetzige Problem soll der Sand beheben. Kosten entstanden der Stadt diesmal nicht.

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