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Ernste Worte über „verkrustete Gruppierungen“

Seniorengemeinschaft Riepen hat neuen Chef Ernste Worte über „verkrustete Gruppierungen“

Die Seniorengemeinschaft Riepen hat einen neuen Vorsitzenden. Nach zehn Jahren Vorstandsarbeit gab Heinrich Buss sein Amt aus gesundheitlichen Gründen ab.

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Heinrich Buss (links) und Raimund Utakies (rechts) scheiden aus dem Vorstand aus. Neuer Vorsitzender ist Volker Weigelt.

Quelle: kle

Riepen. Seinen Posten übernahm Volker Weigelt. Auch Schriftführer Raimund Utakies verabschiedete sich aus dem Vorstand, auf ihn folgte Klaus Fernholz. Anneliese Goedecke wurde als stellvertretende Vorsitzende, Horst Stüber als Kassenwart wiedergewählt. Für Buss’ unermüdlichen Einsatz und seine Offenheit und sein Verständnis für jedermann dankte ihm der Vorstand mit einem kleinen Präsent.

 Die Seniorengemeinschaft, die aktuell 60 Mitglieder zählt, unternimmt das Jahr über verschiedene Ausflüge, 2015 beispielsweise mit einer Fahrt durchs Schaumburger Land, einem Spargelessen in Sarninghausen und Fischessen in Bremerhaven. Als eines seiner Ziele als Vorsitzender beschrieb Buss, den Alltag der Senioren „mit lebendigen und fröhlichen Unterhaltungsangeboten zu verschönern“ und mit Witz und Humor die Stimmung zu prägen. Jedoch hatte der scheidende Vorsitzende noch einige ernste Worte an die Mitglieder zu richten. Ein weiteres Anliegen sei für ihn nämlich gewesen, die „zum Teil verkrusteten Gruppierungen“ im Ort etwas aufzuweichen. Dieses Vorhaben sei leider nicht immer von Erfolg gekrönt gewesen. Bei der direkten Ansprache von Bürgern habe er des Öfteren zu hören bekommen, dass manche der Seniorengemeinschaft nicht beitreten, „weil es dort Mitglieder gibt, die eine andere Parteizugehörigkeit besitzen“.

 Zwar gibt es im Verein Vertreter unterschiedlicher Parteien, wie ihn ein Mitglied erinnerte, dennoch sei dies seine Erfahrung, die er in Gesprächen gemacht habe. Und: „Dieser Auffassung kann ich in keiner Weise folgen.“ Das Seniorenalter könne sehr lebenswert sein, „wenn man über Kleinigkeiten hinwegschaut und sich dahin gehend öffnet, den Lebensabend gemeinsam mit guter Laune und Humor zu genießen“, erinnerte er. Das Ganze bleibe ihm daher ein Rätsel, und er wünschte seinem Nachfolger, dass er in dieser Sache mehr Erfolg habe als er selbst. kle

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