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Erst „Gatsby“, dann Olli

Bad Nenndorf / Kino Erst „Gatsby“, dann Olli

Die Kino-Zwangspause in der Kurstadt endet am Dienstag, 24. September, um 19 Uhr. Dann läuft nach einem Sektempfang die erste Vorstellung unter neuer Regie.

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Silke Busche und Holger Teeb, der bei der Vorbereitung assistiert hat, im Foyer der „Phönix“-Kurlichtspiele.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Die jetzige Kinoleiterin und Geschäftsführerin der Kur- und Tourismusgesellschaft (KurT), Silke Busche, hat für die Premiere den Film „The Great Gatsby“ ausgewählt. Am Freitag folgt der Streifen „König von Deutschland“ mit Olli Dittrich.

 Der Name lautet jetzt „Phönix Kurlichtspiele“. Der renovierte Theatersaal mit Beistelltischen und mehr Platz in den Sitzreihen wird am Dienstag nach fast neun Monaten Pause der Öffentlichkeit präsentiert. Zum zurückliegenden Jahreswechsel hatten die „Kinofreunde“ den Betrieb der Lichtspiele eingestellt. Die Auflösung des Vereins folgte ein knappes halbes Jahr später, als bereits feststand, dass die KurT auf Wunsch der Politik die Zuständigkeit auch fürs Kino übernimmt.

 Zur Premiere nach der Pause wird die Gatsby-Version des Jahres 2013 mit Leonardo die Caprio in der Titelrolle gezeigt. Außerdem dabei: Tobey McGuire und Carey Mulligan.

 Nach der 1974er-Verfilmung mit Robert Redford als Jay Gatsby und Mia Farrow als dessen Geliebte, Daisy, knöpfte sich Regisseur Baz Luhrmann den zeitlosen Stoff noch einmal vor und schuf gewaltige Bilder. McGuire schlüpft in die Rolle des Nachwuchsautors Nick Carraway, der Gatsbys Nachbar wird und dessen Geschichte erzählt.

 Die geheimnisumwitterte Titelfigur bewohnt ein Haus am Ufer von Long Island. Nachdem er in den Ersten Weltkrieg gezogen war, hatte seine Jugendliebe Daisy einen anderen Mann geheiratet. Gatsbys opulente Partys, die in der Upper Class Begeisterung hervorrufen und seinen Ruf als mysteriöser Lebemann verstärken, dienen eigentlich nur einem Zweck: Sie sollen Daisy anlocken, ihr Grundstück am anderen Ufer hat Gatsby stets im Blick.

 Eines Nachts steht der Suchende dann tatsächlich seiner großen Liebe gegenüber, es kommt zur erneuten Romanze und zur Katastrophe. Der Film beruht auf der gleichnamigen Erzählung Francis Scott Fitzgeralds, die ein kritisches Bild der vergnügungssüchtigen, wohlhabenden Gesellschaftsteile der USA in den 1920er Jahren zeichnet, aber auch als tragische Liebesgeschichte Generationen von Lesern in ihren Bann zog.

 Ab sofort sind dienstags und freitags jeweils um 18.30 und 20.30 Uhr Vorstellungen geplant, an jedem dieser Tage gibt es einen neuen Film und jeweils den am vorherigen Kinotag angelaufenen Streifen. Zusätzlich wird es Sondervorstellungen geben.

 Der Eintritt kostet sechs Euro pro Person, mit Bad-Nenndorf-Card vier Euro. gus

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