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Erste Bewohner ziehen im März ein

Flüchtlingsheim in alter Kurklinik Erste Bewohner ziehen im März ein

Das Gros der Bauarbeiten in der einstigen Kurklinik an der Horster Straße neigt sich dem Ende entgegen. Zum 1. März sollen dort die ersten Flüchtlinge einziehen können, erklärt Klaus Heimann, Sprecher der Kreisverwaltung.

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Auch der große Frühstücksraum des Gebäudes steht den Bewohnern später zur Verfügung. kle

Bad Nenndorf. Im Oktober vergangenen Jahres hatte der Landkreis mitgeteilt, dass das Gebäude zum Zweck einer Flüchtlingsunterkunft angemietet wird, ebenso das einstige Pflegeheim am Harrenhorst (wir berichteten).

Da in der ehemaligen Kurklinik bereits gute Voraussetzungen bestanden – die Zimmer sind zum großen Teil fertig möbliert und besitzen jeweils eigene Waschräume –, konzentrierten sich die nötigen Ausbauten zunächst großteils auf das Gebäude an der Horster Straße. Die Linie laute aber, dass man beide Einrichtungen parallel fertigstellen wolle, so Heimann.

In der Kurklinik mussten vor allem die elektrischen Leitungen gewartet und zum Teil erneuert werden, zudem brauchte das Haus eine Brandmeldeanlage. Zudem standen „inhaltliche“ Änderungen auf dem Plan. Und zwar werden und wurden ein paar der einstigen Wohnräume zu Küchen umfunktioniert, damit sich die neuen Bewohner zukünftig selbst versorgen können.

Schließlich soll es sich bei dem Heim nicht bloß um eine Notunterkunft handeln, so Heimann. Ob und was, abgesehen von den technischen Arbeiten, vor dem Einzug der Flüchtlinge noch zu erledigen ist, soll eine in Kürze anstehende Bestandsaufnahme klären.

„Das Mobiliar können wir zum großen Teil weiter nutzen“, dazu gehört auch die Einrichtung der früheren Großküche. „Was wir übernehmen können, übernehmen wir.“ Fehlende Einrichtungsgegenstände muss der Kreis dann noch anschaffen.

Die Zielsetzung lautet, dass die Arbeiten Ende Februar vollständig abgeschlossen sein sollen. Ein baldiger Bezug steht aber in jedem Fall bevor, selbst wenn dann noch letzte Restarbeiten ausstehen sollten.

Denn die Zeit drängt, betont Heimann, die Unterkünfte werden dringend benötigt. Eine Komplettbelegung sei fürs Erste aber weder geplant noch sinnvoll. Die Zahl der Bewohner werde sich nicht nach freien Plätzen richten, sondern danach, was organisatorisch vor Ort zu leisten sei. Heimann rechnet mit 40 bis 50 Personen für den Anfang.

Wie angekündigt, sollen von diesem Zeitpunkt an Sozialarbeiter der Arbeiterwohlfahrt Schaumburg extra für die beiden Flüchtlingsheime zuständig sein. kle

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