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Erstes Etappenziel erreicht

Kleiner Pavillon Erstes Etappenziel erreicht

Die beiden Übergangsgruppen im Pavillon des kleinen Gymnasiums nehmen in wenigen Tagen den Betrieb auf. Doch damit sind die Bemühungen der Samtgemeinde längst nicht abgeschlossen, in absehbarer Zeit für eine ausreichende Versorgung von Betreuungsplätzen zu sorgen.

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Quelle: pr.

Samtgemeinde Nenndorf. „Es gibt zur Zeit kein Kind über drei Jahren, das nicht versorgt werden kann“, sagt Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt. Falls doch noch Bedarf aufkommen sollte, gibt es in den beiden Übergangsgruppen derzeit noch drei freie Plätze. Damit hat die Samtgemeinde ihre gesetzliche Pflicht erfüllt, allen Jungen und Mädchen ab drei Jahren einen Betreuungsplatz anzubieten.

Ein ähnlicher Rechtsanspruch besteht auch für Krippenkinder. Bei jenem wurde seinerzeit angenommen, dass ein Bedarf von etwa 35 Prozent besteht. Auch diesem Anspruch kommt die Verwaltung nach Angaben von Schmidt nach, allerdings brauchen heute etwa 60 bis 65 Prozent der Eltern von Kindern unter drei Jahren einen Krippenplatz.

„Wir wissen, dass wir da reichlich Druck haben“, so Schmidt. In der Übergangslösung am kleinen Pavillon wurden bereits altersübergreifende Gruppen für Zwei- bis Sechsjährige installiert. Die Eltern von Krippenkindern, die keinen Platz gefunden haben, müssen entweder auf Alternativen ausweichen (siehe Kasten) oder sich bis zum 1. März gedulden. Denn dann eröffnete die von der Klax gGmbH geführte Krippe neben dem Feuerwehrneubau. 60 Krippenplätze entstehen dort. „Damit können wir den aktuellen Bedarf bei Weitem übertreffen“, ist sich Schmidt sicher.

Im August nächsten Jahres folgt dann der Kindergarten mit 100 Plätzen, dessen Trägerschaft ebenfalls Klax übernimmt. Die beiden Übergangsgruppen samt Personal ziehen in den neuen Komplex neben dem Feuerwehrneubau. Da der Bedarf an Kindergartenplätzen so hoch ist, bleibt entgegen den ursprünglichen Plänen auch die Kita Bahnhofsstraße erhalten.

 Damit sind die Planungen aber nicht abgeschlossen, gerade Eltern aus den Nordgemeinden, deren Kinder keinen Platz in den dort bestehenden Einrichtungen gefunden haben, fordern Verbesserungen. Sowohl der Landkreis als auch die Verwaltung nehmen demnächst eine Platzbedarfsanalyse vor. Auf deren Grundlage wird dann entschieden, ob in den Nordgemeinden eine weitere Betreuungseinrichtung nötig ist.

 Beispielsweise könnten in einer der Gemeinden nach Schmidts Worten zwei Kindergarten- und eine Krippengruppe entstehen – und das auch kurzfristig. „Wir haben bewiesen, dass wir innerhalb eines halben Jahres 40 Kita-Plätze errichten können“, so Schmidt.

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